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Gemeinsame Währung schwach: Euro verliert nach klaren Worten der EZB – Pfund unter Druck | Botschaft

Nachdem Francois Villeroy de Galhau, Chef der französischen Zentralbank und Ratsmitglied der EZB, die starken Gewinne des Euro in den letzten Monaten erörtert hatte, fiel die Währung auf 1,2110 USD. Das war ein halber Cent weniger als der Höhepunkt des Tages. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzzinssatz auf USD 1,2127 festgelegt (Donnerstag: 1,2115). Der Dollar kostete 0,8246 EUR (0,8254 EUR).

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Verwaltungsrat Villeroy de Galhau sagte, die Zentralbank sei in Bezug auf den Euro-Wechselkurs “sehr wachsam”. Eine solche Formulierung kann als verbale Intervention gegen einen übermäßig starken Euro interpretiert werden. Wie Villeroy sprach sich der EZB-Chefökonom Philip Lane im September aus, als er sagte, der Wechselkurs sei der wichtigste für die Wirtschaft. Eurozone sehr wichtig. Zu diesem Zeitpunkt wiesen die Analysten auf die Marke von 1,20 US-Dollar hin, über die die EZB offenbar besorgt zu sein scheint, wenn sie verletzt wird.

Einerseits kann eine starke Währung Ausdruck wirtschaftlicher Robustheit sein. Andererseits belastet eine zu starke Währung die wirtschaftliche Entwicklung, da der Außenhandel unter teureren Exporten leidet. Viele Analysten sehen die Preissteigerung des Euro jedoch hauptsächlich als Folge eines schwachen US-Dollars. Der Hauptgrund sind die Fortschritte bei der Herstellung von Corona-Impfstoffen, die die Nachfrage nach dem Dollar, der weltweiten Reservewährung, gedämpft haben.

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Das britische Pfund stand vor dem Wochenende weiterhin unter Druck. Die britische Währung leidet unter dem zunehmend wahrscheinlichen Szenario eines Brexit-Jahresabschlusses ohne Handelsabkommen mit der Europäischen Union. Nach Ansicht vieler Ökonomen wäre dies mit wirtschaftlichen Schäden verbunden, insbesondere für die Briten. Großbritannien und die EU haben am Sonntag eine Verhandlungsfrist festgelegt.

Für andere Hauptwährungen hat die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,92294 (0,91100) Britisches Pfund, 126,28 (126,53) Japanischer Yen und 1,0786 (1,0757) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde an diesem Nachmittag in London für 1.846 USD gehandelt. Das waren ungefähr 11 Dollar mehr als am Tag zuvor.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Sergey Nivens / Shutterstock.com, OlegDoroshin / Shutterstock.com

Lili Falk

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