Wissenschaft

Impfrat: die Hauptimpfungen

25. September 2020 – 16:21 Uhr Uhr

Der Impfhinweis des RKI

Wenn es um Infektionskrankheiten geht, ist das Robert Koch-Institut (RKI) die Einrichtung in Deutschland mit dem größten Fachwissen. Laut den RKI-Wissenschaftlern Impfungen über die “wichtigsten und wirksamsten Präventionsmaßnahmen in der Medizin”.

Deshalb lassen sich viele Deutsche nicht impfen

Laut einer Forsa-Umfrage (Stand 2016) sind 13 Prozent der Deutschen nicht geimpft – hauptsächlich aus Angst vor Nebenwirkungen und möglichen Langzeitfolgen. Einige glauben auch, dass Sie selbst krank werden sollten, um als Erwachsener besser geschützt zu sein.

Babyimpfungen: Timing ist wichtig

Die meisten Deutschen sind im Alter von zwei Jahren mit einem sechsfachen Impfstoff gegen diese Krankheiten geschützt: Poliomyelitis, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ b und Hepatitis B.. Diese gefährlichen Epidemien sind nach der ersten Impfung im zweiten, dritten, vierten und etwa im zwölften Lebensmonat kein Problem mehr. Der Hausarzt ist der richtige Ansprechpartner für Impfungen.

Die Impfung ist wichtig für diese Krankheiten

Bei Polio, Diphtherie und Tetanus (Tetanus) stellt sich die Frage nicht wirklich. Die schlimmen Folgen dieser Krankheiten sind im Bewusstsein zu tief verwurzelt, und jeder sollte sich gegen sie impfen lassen. Keuchhusten ist aber auch gefährlich. Allein im Jahr 2016 registrierte der RKI 22.119 Fälle von Keuchhusten. In den Industrieländern sterben etwa zwei von 1.000 Menschen an Keuchhusten.

Haemophilus influenzae Typ b (Hib) sind hoch ansteckende Krankheitserreger, die für Kinder bis zum Alter von fünf Jahren besonders gefährlich sind. Die Krankheitserreger können eins sein Meningitis Das ist äußerst gefährlich und kann sehr schwerwiegende langfristige Folgen haben.

Hepatitis B ist eine Infektionskrankheit der Leber, die zu Leberkrebs führen kann. Die Infektion verläuft bei etwa einem Prozent der Infizierten lebensbedrohlich. Die Krankheitserreger kommen hauptsächlich in Süd- und Osteuropa vor, hauptsächlich aber in tropischen Regionen. Seit 1995 wird vom RKI eine Impfung als allgemeine Impfung für Kinder empfohlen. Jeder, der viel in Risikogebieten unterwegs ist und intensiven (einschließlich sexuellen) Kontakt mit der Bevölkerung hat, sollte sich impfen lassen.

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Kinder sind ab elf oder zwölf Monaten dagegen Meningokokken, die Masern, Mumps und Röteln mögen Varizellen (Windpocken) geimpft. Daran schließt sich ein Auffrischungskurs im Alter von ca. 15 Monaten an.

Impfungen nach der Kindheit und im Erwachsenenalter

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Behalten Sie Ihre Impfungen immer im Auge, egal ob Sie jung oder alt sind.

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Die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten werden vor dem Schulbesuch und vor Erreichen des Volljährigkeitsalters, wenn die Erstimpfung als abgeschlossen gilt, einer Auffrischungsschulung unterzogen. Danach sollte die Impfung gegen Tetanus und Diphtherie alle zehn Jahre erneuert werden. Das RKI empfiehlt, alle Erwachsenen zusätzlich zu den Kindern gegen Keuchhusten (Pertussis) zu impfen, wenn die nächste Tetanus- und Diphtherie-Impfung fällig ist. Darüber hinaus sollten Frauen während jeder Schwangerschaft, normalerweise ab der 28. Woche, geimpft werden.

Personen über 18 Jahre, die nicht sicher sind, ob oder wie oft sie gegen Masern geimpft wurden, und diejenigen, die als Kind nur einmal geimpft wurden, sollten eine Masernimpfung erhalten. Jede dritte Maserninfektion geht mit Komplikationen wie Lungenentzündung oder Meningitis einher.

Die Polioimpfung von Kindheit an sollte bis zum Alter von 17 Jahren erneuert werden. Diejenigen, die keine Auffrischung haben, können dies jederzeit tun.

Mädchen und Frauen sind von der HPV-Impfung gegen das humane Papillomavirus betroffen. Dieser Virus kann Gebärmutterhalskrebs Ursache. Die Impfung sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen.

Personen über 60 Jahre erhalten das Jahrbuch Grippeschutzimpfung empfohlen. Es gibt auch eine Impfung gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) ratsam. Menschen, die an chronischen Lungen- oder Herzerkrankungen, insulinabhängigem Diabetes oder bestimmten neurologischen Erkrankungen leiden, sind ebenfalls einem erhöhten Risiko ausgesetzt und sollten gegen Pneumokokken geimpft werden.

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Impfung gegen Zecken

Die FSME-Impfung ist ein Sonderfall. Wer viel Zeit im Freien in Baden-Württemberg und Bayern, in bestimmten Gebieten Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen verbringt und ein erhöhtes Risiko für Zeckenstiche hat, sollte die FSME-Impfung in Betracht ziehen. Der durch Zecken übertragene Meningoenzephalitis im Frühsommer Während es nur bei 10 bis 30 Prozent der Infizierten schwierig ist, führt es auch zu Lähmungen und Bewusstseinsstörungen. Die Krankheitserreger kommen hauptsächlich in Österreich (Hochrisikogebiete in den Tälern und entlang der Donau) und Osteuropa (besonders stark in der Tschechischen Republik) sowie in Russland bis zur Pazifikküste vor.

Lili Falk

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