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Hakenkreuze bei rechtsextremen Märschen in der Slowakei – Politik im Ausland

Trotz des Versammlungsverbots gingen am Dienstag Tausende in verschiedenen Städten der Slowakei auf die Straße, um gegen die Regierung und ihre Corona-Maßnahmen zu protestieren.

Es waren einige schreckliche Bilder zu sehen.


Bratislava: Kerzen in einem Hakenkreuz angeordnetFoto: Robert Barca / Getty Images

Allein in der Hauptstadt Bratislava versammelten sich Tausende von Menschen an verschiedenen Orten. Sie schwenkten slowakische Flaggen und forderten den konservativen Premierminister Igor Matovic (47) zum Rücktritt auf. Im Gegensatz zu dem, was tatsächlich vorgeschrieben ist, trugen nur wenige Menschen Mund- und Nasenschutz.

Die rechtsextreme Partei LSNS hatte zu einem der Treffen aufgerufen. Nazisymbole wurden manchmal öffentlich ausgestellt.

Erschreckend: Sie könnten zum Beispiel Kerzen in einem Hakenkreuz sehen.


Er forderte auch einen Protest: Ex-Premierminister Robert Fico

Er forderte auch einen Protest: Ex-Premierminister Robert FicoFoto: JAKUB GAVLAK / EPA-EFE / REX / Shutterstock

Die Partei „Smer – Sozialdemokratie“, angeführt von Ex-Regierungschef Robert Fico (56), rief ebenfalls zu Protesten auf. In Anwesenheit von Hunderten von Anhängern forderte der Politiker einen Machtwechsel – nicht durch Straßenproteste, sondern durch vorgezogene Wahlen. Regierungspolitiker beschuldigten ihn immer noch, aus Protest ein Verbündeter von Rechtsextremisten zu sein.

Die Regierung kündigte an, Verstöße zu bekämpfen. Aufgrund des Corona-Notfalls waren Treffen zuvor verboten worden. Tatsächlich hielten sich die Sicherheitskräfte dann weitgehend zurück.

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Sara Falk

Extremer Popkulturliebhaber. Freiberuflicher Unternehmer. Begeisterter Zombiespezialist. Food Evangelist.

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