Wirtschaft

Schweden hat 42 Milliarden Euro an Immobilienschulden

sElbst ein Schweden Kaum jemand wusste etwas über Castellum AB. Aber der überstürzte Verkauf von 40 Millionen Aktien des Immobilienunternehmens Anfang dieses Monats wird jetzt von einigen als Vorbote der Zukunft des europäischen Immobilienmarktes angesehen.

Der Verkäufer, M2 Asset Management AB, begründete seine Entscheidung mit sinkenden Marktpreisen, die seine „Fähigkeit zur Erfüllung seiner finanziellen Verpflichtungen“ beeinträchtigten. Der Rückzug eines Großaktionärs ist eine weitere Episode in einem turbulenten Jahr, in dem sich der Börsenwert schwedischer Immobilienunternehmen halbiert hat.

Eine Entspannung ist kaum zu erwarten. Laut Bloomberg-Angaben muss die Branche im nächsten Jahr Schulden in Höhe von mehr als 10 Milliarden Euro zurückzahlen. Ende 2026 hat der Geschäftsbereich einen Refinanzierungsbedarf von rund 42 Milliarden Euro.

Kurzfristiges Fremdkapital und variable Zinsen

Die Finanzierungsengpässe schwedischer Immobilienunternehmen sind auf ihre kurzfristigen variabel verzinslichen Anleihen in einem Umfeld steigender Zinsen zurückzuführen. Dies macht den Immobilienmarkt des skandinavischen Landes zwar anfälliger als andere in der Region, wird aber als potenzieller Lackmustest für den Rest des Sektors angesehen Europa genau beobachtet.

Lili Falk

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