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Deutschland unterstützt die Ukraine „so lange es dauert“: Scholz

Deutschland werde die Verteidigung der Ukraine auf unbestimmte Zeit unterstützen und in den kommenden Wochen modernste Waffen nach Kiew schicken, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag.

„Zusätzlich zur Leitung fortschrittlicher Luftverteidigungssysteme, Radarsysteme oder Drohnen, eine besondere Verantwortung könnte das Land beim Aufbau der Artillerie- und Luftverteidigungsfähigkeiten der Ukraine übernehmen“, sagte er bei seinem Besuch in der tschechischen Hauptstadt.

Die Erweiterung von Shengen

Die deutsche Bundeskanzlerin sagte auch, dass die Länder der Europäischen Union, Kroatien, Rumänien und Bulgarien alle erfüllen die Voraussetzungen, um Vollmitglied des passfreien Schengen-Raums des Blocks zu werden.

„Schengen ist eine der größten Errungenschaften der Europäischen Union, und wir müssen es schützen und entwickeln. Damit werden auch die verbleibenden Lücken geschlossen‘, betonte er.

Einstimmigkeit in Gefahr?

Olaf Scholz unterstrich in seiner Rede auch das Bekenntnis Deutschlands zur EU-Erweiterung und betonte dies Die Länder des westlichen Balkans, die Ukraine, Moldawien und schließlich Georgien sollten dem Block beitreten.

„In dieser erweiterten Union werden jedoch die Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten in Bezug auf politische Interessen, wirtschaftliche Schlagkraft und soziale Sicherungssysteme zunehmen“, betonte er.

„Wo heute Einstimmigkeit gefragt ist, steigt mit jedem weiteren Mitgliedsstaat das Risiko, dass ein einzelnes Land sein Veto einlegt und alle anderen am Weiterkommen hindert“, sagte Scholz. „Ich habe daher einen schrittweisen Übergang zur Mehrheitsentscheidung in der Gemeinsamen Außenpolitik, aber auch in anderen Bereichen, wie der Steuerpolitik, vorgeschlagen – wohl wissend, dass dies auch Deutschland betreffen würde“, fügte er hinzu.

Anfang August verteidigte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki energisch das Einstimmigkeitsprinzip in der EU. sicherstellen, dass jede Stimme gehört werden kann und dass die angenommenen Lösungen den Mindesterwartungen jedes Mitgliedstaats entsprechen.

Siehe auch  SPD-Kanzlerkandidat: Olaf Scholz fordert höhere Steuern ab 200.000 Euro

Quelle:

Emilie Geissler

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