Wirtschaft

Cooper vs. Starlink: Amazon-Tochter beschwert sich über neue Starlink-Satelliten

Beschwerde der Amazon-Tochter Project Kuiper bei der Federal Communications Commission (FCC) betrifft den Einsatz des Konkurrenten SpaceX für neue Starlink Gen2-Satelliten. SpaceX hatte in der Anwendung für die aufgerüsteten Satelliten zwei Konfigurationen veröffentlicht. Die zweite sollte nur alternativ zur Verfügung stehen, wenn die FCC die erste Konfiguration abgelehnt hat. Project Kuiper kritisiert nun SpaceX dafür, dass es gegen die FCC-Regeln verstößt, indem es eine zweite Konfiguration sendet. Das Protestschreiben ist keine Klage.

Mit Project Kuiper will Amazon-Chef Jeff Bezos ein eigenes Satellitennetzwerk für Internetdienste aufbauen und damit Konkurrenz für das Starlink-Netzwerk von SpaceX-Chef Elon Musk schaffen. Bisher hatte Kuiper jedoch keinen Satelliten im Orbit, während SpaceX bereits mehr als 1.700 im Einsatz hat und mehr als 90.000 Kunden mit satellitengestütztem Internet versorgt. Die ersten Kuiper-Satelliten werden mit einer Atlas-V-Rakete anstelle der Trägerrakete von Bezos’ eigener Firma Blue Origin in die Umlaufbahn gebracht.

Musk plant bereits den Ausbau seines Starlink-Satellitennetzes. Die Gen2-Satelliten sind deutlich schwerer und leistungsfähiger als die ersten Modelle. Starlink plant insgesamt 30.000 Satelliten, um ein möglichst enges Netzwerk bereitzustellen. Um von einem Starlink-Satelliten mit dem Internet versorgt zu werden, muss dieser in Sichtweite des Kunden sein. Bezos ist hier mit dem Kuiper-Projekt (benannt nach dem Kuipergürtel) am Anfang.


(rop)

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Lili Falk

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