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USA: Die Gespräche über das nächste Konjunkturpaket sind derzeit gescheitert

Harte Gespräche über ein wichtiges Konjunkturpaket in den USA sind derzeit gescheitert. Das sagten Demokraten, Republikaner und Regierungsunterhändler am Nachmittag (Ortszeit) im Kongress. Zunächst war keine weitere Gesprächsrunde geplant – nur wenige Stunden bevor der Senat für einen Monat in die Sommerpause gehen sollte.

Eine Einigung ist dringend erforderlich, da einige Hilfsmaßnahmen der US-Regierung Ende Juli abgelaufen sind. Dazu gehörten zusätzliche Arbeitslosenunterstützung des Bundes in Höhe von 600 USD pro Woche von einem früheren Hilfspaket auf dem Mars abgelaufen. Sie wurden von mehr als 16 Millionen Menschen aufgenommen und standen an der Spitze der staatlichen Arbeitslosenunterstützung. Darüber hinaus endete eine Bundesmaßnahme zum Schutz der Mieter vor Räumungen im Falle einer Veranlagung.

Demokraten hatten kürzlich einen Kompromissvorschlag im Wert von etwa zwei Billionen Dollar (1,7 Billionen Euro) vorgelegt. Für die Republikaner war die Akzeptanz eindeutig unzureichend: Entsprechend ihren Anforderungen Das Paket sollte ein Volumen von etwa einer Billion Dollar nicht überschreiten.

“Wir sind sehr weit weg”, sagte der Demokrat Nancy Pelosi, Sprecher des Repräsentantenhauses. Ihr Parteikollege Chuck Schumer, der Anführer der Minderheit im Senat, sprach von “enttäuschenden” Gesprächen.

Finanzminister Steven Mnuchin sagte, die neuen Gespräche seien nur dann sinnvoll, wenn die Demokraten neue Vorschläge vorlegen. Grundsätzlich will Präsident Donald Trump einen Deal. “Aber leider haben wir heute keine Fortschritte gemacht”, sagte Mnuchin. Er möchte Trumpf empfehlen nun, Teile des Konjunkturpakets einfach durch Dispositionen umzusetzen.

Trump hatte bereits damit gedroht, Druck auf die Demokraten auszuüben. Unter anderem will er die Ausweitung eines erhöhten Arbeitslosengeldes, ein Moratorium für bestimmte Räumungen und eine Steuersenkung umsetzen. Nach dem Scheitern der Gespräche sagte der Präsident, er wolle demokratisch geführte Städte und Staaten nicht unterstützen und stattdessen “einen anderen Weg einschlagen”. Pelosi und Schumer befassen sich nur mit “Geld sparen für schlecht geführte Städte und Demokratien”, schrieb Trump auf Twitter.

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Experten bezweifeln jedoch, dass Trump die Maßnahmen allein umsetzen kann. Denn alle Maßnahmen, die eine neue Finanzierung erfordern, müssen vom Kongress beschlossen werden. Dort verlassen sich Republikaner, die den Senat kontrollieren, auf die Stimmen der Demokraten, die im Repräsentantenhaus die Mehrheit haben.

Symbol: Spiegel

Sara Falk

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