Wirtschaft

Tesla-Fabrik: Unternehmen fordern schnellere Planungsprozesse

Baustelle in Grünheide

Tesla plant, in Grünheide jährlich rund 500.000 Modelle der kompakten Fahrzeugreihen Model 3 und Model Y zu bauen.


(Foto: dpa)

Berlin Auch ein Elon Musk kann wenig gegen die bürokratischen Genehmigungsverfahren in Deutschland tun. Anders als von TeslaCEO hatte einst gehofft, dass die Produktion im Elektroautowerk in Brandenburg nicht im Juli anläuft. Wirtschaftsvertreter und Ökonomen sehen die Verschiebung dieses Prestigeprojekts als Weckruf – und warnen eindringlich vor den Folgen für den Industriestandort Deutschland.
„Immer komplexere und langwierigere Planungsverfahren mit Mehrfachanträgen und schier endlosen Expertenschlachten haben sich in Deutschland zu einer riesigen Investitionsbarriere entwickelt“, sagte der stellvertretende BDI-Geschäftsführer Holger Lösch dem Handelsblatt.

Auch Ökonomen sehen Handlungsbedarf. „Für den Standort können die bürokratischen Abläufe zum Problem werden, wenn sie sich häufen und im Ausland beobachtet werden“, sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther. Ifo-Chef Clemens Fuest ist überzeugt: Schnellere Genehmigungsverfahren würden Deutschland “attraktiver für Investoren” machen.

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Lili Falk

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