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Reddit-Spielball mit Zahlen: GameStop macht weniger Verlust – GameStop-Aktien schreiben deutlich rote Zahlen | Botschaft

Der Videospielhändler GameStop musste im ersten Quartal weniger Verluste hinnehmen als im Vorjahr. Das Minus pro Aktie betrug 0,45 US-Dollar, verglichen mit 1.610 US-Dollar pro Aktie vor einem Jahr. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen der Analysten, Experten erwarteten für GameStop zuvor einen Gewinn je Aktie von nur -0,698 Dollar. Insgesamt sank der Verlust von 165,7 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf 66,8 Millionen US-Dollar.

Auch die Einnahmen haben sich in letzter Zeit verbessert – die Einnahmen stiegen von 1,02 Milliarden US-Dollar auf 1,28 Milliarden US-Dollar, während Analystenschätzungen zuvor einen durchschnittlichen Umsatz von 1,16 Milliarden US-Dollar schätzten. GameStop hat es ohne Aussicht getan.

Spielende mit zwei neuen Top-Managern

Der amerikanische Videospiel-Händler GameStop, der wegen des extremen Kursanstiegs seiner Aktie Schlagzeilen machte, will mit einem neuen Führungsduo den Strategiewechsel in Richtung E-Commerce umsetzen. Mit Matt Furlong und Mike Recupero hat das Unternehmen zwei ehemalige Amazon-Führungskräfte als CEOs bzw. Finanzdirektoren eingestellt, wie es am Mittwoch nach der Schließung des US-Marktes mitteilte. Beide Stellen waren vakant, nachdem sie in den letzten Monaten entlassen worden waren.

GameStop hat sich zum Ziel gesetzt, sich vom verstaubten und fadenscheinigen Geschäftsmodell einer klassischen Computerspiel-Kette zu verabschieden und ein moderner Technologieanbieter für Online-Gamer zu werden. Es folgt die Auswahl des Top-Personals. Vor drei Monaten kam Jenna Owens, eine Tech-Veteranin, die zuvor für die Internetgiganten Google und Amazon gearbeitet hatte, als CEO für das Tagesgeschäft.

GameStop sorgte Anfang dieses Jahres mit einer echten Spekulationsschlacht an der Börse für Schlagzeilen. Das Unternehmen befindet sich eigentlich schon seit einiger Zeit in einem Einbruch, aber seine Aktien stiegen, angetrieben von kleinen, internetbasierten Investoren. Das wiederum brachte Hedgefonds, die auf einen Preisverfall wetten, enorme Verluste ein. Im Januar erreichte die Aktie ein Rekordhoch von mehr als 483 US-Dollar. Am Mittwoch schloss er bei gut 302 Dollar, was einem enormen Kursanstieg von mehr als 1.500 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.

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Die GameStop-Aktie verlor am Donnerstag an der NYSE schließlich 27,16 Prozent auf 220,39 USD.

Finanzen.net-Redaktion / dpa-AFX

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Bildquellen: Ken Wolter/Shutterstock.com, Sergej Lebedev/Shutterstock.com

Lili Falk

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