Wissenschaft

Mit dem Coronavirus infiziert? Das sind die Symptome!

Quelle: RKI (Status: 23.09.2020)

Häufiger als erwartet: Übelkeit und Durchfall

Verdauungsprobleme wurden auch mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht. Insbesondere bei Kindern können Übelkeit und Durchfall in Kombination mit Fieber ein Hinweis auf eine Coronavirus-Infektion sein.

Müdigkeit: Verwirrung und Unbehagen

Schwierigkeiten beim Aufwachen, Konzentrieren, Verwirrtheit und allgemeines Unbehagen können auch darauf hinweisen, dass Sie an COVID-19 leiden, insbesondere bei Kindern. Wenn NUR diese Symptome gefunden werden, ist es wahrscheinlicher, dass sie durch andere Ursachen verursacht werden. Wenn sie andererseits in Verbindung mit Symptomen wie Atembeschwerden, Husten oder Fieber auftreten, holen Sie sich so schnell wie möglich Hilfe.

Typische Grippesymptome: Schüttelfrost und Körperschmerzen

Die WHO geht davon aus, dass bis zu elf bis vierzehn Prozent der Menschen mit COVID-19 (weltweit) an Schüttelfrost und Muskelschmerzen leiden. Aber auch hier sollte man nicht zu Schlussfolgerungen springen: Beide sind häufige Symptome der Grippe.

Kopfschmerzen und Schwindel: Grippe, Erkältung oder COVID-19?

Kopfschmerzen und Schwindel können auch Anzeichen oder Nebenwirkungen einer Koronainfektion sein. Einige der nachgewiesenen Infizierten hätten über Kopfschmerzen geklagt, andere auch über Schwindel. Auch hier ist es wichtig zu vergleichen, ob die Symptome auf die Grippe oder eine Erkältung zurückzuführen sind.

Pollenallergie oder Korona? Schnupfen und Halsschmerzen

Eine laufende Nase weist eher auf eine Erkältungs- oder Pollenallergie hin als das Coronavirus, kann aber auch eine Nebenwirkung von COVID-19 sein. Halsschmerzen sind auch typischer für die “normale” Grippe oder Erkältung.

Typisch für Viruserkrankungen: Bindehautentzündung und rote Augen

Hautreizungen, Hautausschlag oder Schwellungen an Ihren Füßen

Verschiedene Arten von Hautreizungen wurden auch mehrfach bei COVID-19-Patienten gefunden. Bei Kindern ab 13 Jahren und Jugendlichen bis 30 Jahren sind die COVID-Zehen trotz des sehr milden bis asymptomatischen Krankheitsverlaufs erhöht. Schmerzhafte Schwellung der Zehen, die nach einigen Wochen von selbst heilen.

Patienten mittleren Alters litten an juckenden, blutgefüllten Blasen an Rumpf und Gliedmaßen, insbesondere in den frühen Stadien von COVID-19.

Lili Falk

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