Wissenschaft

Milrem Robotics wendet seine Autonomiefähigkeiten auf planetare Rover an

Der estnische Roboterfahrzeughersteller Milrem Robotics hat von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) einen Auftrag zur Entwicklung autonomer Flugsteuerungssysteme für zukünftige Programme unbemannter interplanetarer Rover erhalten.

Das derzeit in Auftrag gegebene Projekt, das als erstes in einer Reihe geplant ist, zielt darauf ab, den aktuellen Entwicklungsstand der interplanetaren Rover-Technologie abzubilden und Werkzeuge zu entwickeln, um die Autonomie dieser Fahrzeuge zu erhöhen sein terrestrisches Ökosystem von Produkten.

In diesem ersten Projekt wird Milrem Robotics ein automatisches Missionsplanungssystem entwickeln, das den für verschiedene Mondoperationen erforderlichen menschlichen Eingriff reduziert. Das ultimative Ziel ist es, diesen Werkzeugen zu ermöglichen, ihre eigenen Entscheidungen auf der Grundlage von Fernbeobachtungsdaten aus der Umgebung, Points of Interest (POI) mit unterschiedlichen Prioritäten, zu treffen. Solche Punkte selbst zur Laufzeit hinzuzufügen oder zu entfernen, ist auch etwas, was die ESA von ihren zukünftigen Rovern wünscht.

Die Global Exploration Roadmap der Agentur sieht den schrittweisen Fortschritt der Menschheit in unserem Sonnensystem in den nächsten zwei Jahrzehnten vor, beginnend mit dem Mond und der Nutzung von Mondmissionen, um Technologien zu testen, die für ehrgeizigere Missionen auf dem Mars verwendet werden. Auch erdnahe Asteroiden sind wichtige Ziele für kommende Robotermissionen.

So ein zukünftiger Mond Robotik Mission zum Testen autonomer Systeme ist der European Large Logistic Lander (EL3), der für Ende dieses Jahrzehnts geplant ist. Das EL3-Projekt zielt darauf ab, Fracht oder einen Rover auf die Mondoberfläche zu bringen, um Oberflächenproben zu sammeln, die zur Erde zurückgebracht werden. Nachdem diese Mission abgeschlossen ist, kann der Rover die Oberfläche weiter erkunden und große Entfernungen zurücklegen, während er kontinuierlich von Oberflächenoperationsteams auf der Erde kontrolliert wird. Es deckt erwartete Entfernungen von bis zu 300 km (186 Meilen) ab, was eine große Errungenschaft in der Weltraumforschung sein wird, da Rover noch nie so weit vom Landeplatz entfernt waren.

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Milrem ist sehr stolz darauf, mit der ESA bei der Entwicklung innovativer Raumfahrtkapazitäten zusammenzuarbeiten. Zusammen mit unserem Forschungspartner, dem Tartu Observatory der Universität Tartu, können wir die besten intelligenten Navigationslösungen für Mond- und Planetenmissionen anbieten,sagte Professor Doktor. Mart Noorma, Direktor für Wissenschaft und Entwicklung bei Milrem Robotics.

Lili Falk

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