Wissenschaft

Vitamin D-Mangel und Korona: Experten sehen diesen Zusammenhang

  • vonJuliane Gutmann

    Schlussfolgern

Vitamin D stärkt unser Immunsystem und ist wichtig für den Körper. Das „Sonnenhormon“ scheint auch bei Covid-19 eine wichtige Rolle zu spielen.

  • Vitamin-D Der menschliche Körper produziert unabhängig, indem er die Sonnenstrahlen durch die Haut umwandelt. Lebensmittel wie Thunfisch enthalten jedoch auch Vitamin D, aber der Mensch liefert nur einen kleinen Teil seines Vitamin D-Bedarfs über die Nahrung.
  • Ist wichtig Vitamin-D Bei vielen Stoffwechselprozessen im Körper wird hauptsächlich sichergestellt, dass Kalzium aus der Nahrung richtig aufgenommen und in die Knochen eingebaut werden kann, wodurch dies reduziert wird Osteoporoserisiko *.
  • Nicht nur bei Osteoporose-Patienten, Niedrige Vitamin D-Spiegel wurden auch bei Covid 19-Patienten gemessen: Professor Martin Smollich liefert als Apotheker für klinische Pharmazie eine Abschätzung der Ursachen.

Update vom 16. November 2020: Ein Vitamin-D-Mangel im Körper kann Infektionen fördern, daher muss ein Vitamin-D-Mangel behandelt werden. Welche Rolle spielt Vitamin D bei der Infektion mit Coronaviren? Experten sind anderer Meinung. Erste Studien zeigen jedoch: Menschen, die schwer an Covid-19 erkrankt sind und eine Krankenhausbehandlung benötigen, haben häufig einen Vitamin-D-Mangel. Der Hauptnachteil der Studiensituation besteht jedoch darin, dass die meisten klinischen Daten praktisch bedeutungslos sind, “weil sie entweder nicht um mögliche Störfaktoren korrigiert wurden oder weil die Vitamin-D-Spiegel zum Zeitpunkt des Krankenhausaufenthaltes erstmals aufgezeichnet wurden”. Die Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) zitierte Professor Martin Smollich, Apothekerspezialist für klinische Pharmazie und Leiter der Arbeitsgruppe Pharmako-Ernährung des Instituts für Ernährungsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.

Smollich geht von einer sogenannten umgekehrten Kausalität aus: Vitamin-D-Mangel als Folge von Covid-19 und nicht als Ursache. Ein Vitamin-D-Mangel trat überdurchschnittlich bei Krankheiten und Lebensbedingungen auf, die das Risiko einer Covid 19-Infektion erhöhen, wie z. B. Alter, Fettleibigkeit oder Diabetes. Laut Smollich ist die prophylaktische Aufnahme von Vitamin D im Allgemeinen nicht schädlich, er warnt jedoch vor einer zu hohen Dosierung. Beweise hätten gezeigt, dass a Erhöhte Vitamin D-Spiegel unterdrücken das Immunsystem und machen es dadurch anfälliger für Krankheiten. so die DAZ.

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Untersuchungen zeigen einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und schwerem Covid-19

Artikel vom 16-07-2020: Halten Sie Gesicht und Arme täglich zehn bis zwanzig Minuten in der Sonne, und der Körper synthetisiert sich ausreichend über die Haut Vitamin-D: Diese oder ähnliche Empfehlungen sind im Umlauf. Aber so einfach ist das nicht: Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion von Vitamin D ab und der stark variierende individuelle Stoffwechsel lässt keine standardisierten Empfehlungen zu. Es ist jedoch wissenschaftlich erwiesen, dass Vitamin D an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt ist. Der Stoff kümmert sich Auch gesunde Knochen und Muskeln profitieren davon, weil Vitamin D die Koordinationsfähigkeiten und die Geschwindigkeit unterstützt, die für die Reflexe benötigt werden.

Die Universität Hohenheim hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die einen Zusammenhang zwischen zeigt Mangel an Vitamin D und eine schwere Covid-19-Geschichte stellt her.

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Fördert ein Vitamin-D-Mangel schwere Covid-19-Erkrankungen?

“Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass mehrere nicht übertragbare Krankheiten (Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, metabolisches Syndrom) damit verbunden sind Vitamin-DPlasmaspiegel sind verbunden. Diese Komorbiditäten erhöhen zusammen mit dem oft begleitenden Vitamin-D-Mangel das Risiko stärker COVID-19-Veranstaltungen “, fasst das Portal dw.de zusammen. Das Problem mit der Studie: Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und der Schwere von Covid 19-Erkrankungen kann nicht festgestellt werden, sagt Martin Fassnacht, Leiter Endokrinologie am Universitätsklinikum Würzburg. Die Studienleiter stellten nur fest, dass ein Vitamin-D-Mangel frühere Krankheiten fördert, die zu schweren Heilungen von Covid-19 führen können, aber es wurde noch nicht eindeutig nachgewiesen, dass a Ein Vitamin-D-Mangel an sich verschlechtert den Verlauf von Covid-19*.

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Darüber hinaus wurden in der Beobachtungsstudie der Universität Hohenheim nicht allzu viele Faktoren wie Lebensstil, Rauch- und Essgewohnheiten, Arbeit oder Hobbys berücksichtigt (jemand, der gerne draußen in den Bergen ist, hat normalerweise einen viel höheren Vitamin-D-D-Spiegel wie ein serieller Junkie). Nach dem Studium der Universität Hohenheim muss man vermuten Coronavirus Infektion das Vitamin-D– Status überprüft und ein möglicher Mangel schnell behoben. Dies kann keine negativen Auswirkungen haben, ein positiver Effekt wurde jedoch (noch) nicht nachgewiesen. „Derzeit laufen Studien, um festzustellen, ob Vitamin D bei einer Covid-19-Infektion hilft, aber ich persönlich glaube nicht, dass dies wirklich der Fall ist“, zitiert der Endokrinologe Fassnacht. Dies schließt jedoch nicht aus, dass es Menschen gibt, die von einer Supplementierung profitieren. Fassnacht ist aufgrund der knappen Studiensituation gegen die vorbeugende Einnahme von Vitamin D-Produkten: „Mein Glaube, dass das Vitamin überall helfen wird, ist sehr gering. Aber natürlich könnte ich mich irren. “” (jg) * *Merkur.de und hna.de sind Teil des nationalen Redaktionsnetzwerks Ippen-Digital.

Zur Veröffentlichung

Im Video: Vitamin D – die größten Missverständnisse

Lili Falk

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