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Johnson über die Koronakrise: “Wir müssen jetzt handeln”

In einer emotionalen Fernsehansprache gelobte Premierminister Johnson den Briten, sich an die neuen Koronaregeln zu halten. Das Militär kann auch verwendet werden, um sie zu kontrollieren.

Nachdem der britische Premierminister Boris Johnson strengere Maßnahmen gegen die Koronapandemie vorgelegt hatte, wandte er sich an die Menschen in seinem Land. Der Kampf gegen die Epidemie sei “die größte Krise der Welt in meinem Leben”, sagte er in einer Fernsehansprache.

Johnson forderte die Briten auf, sich an die neuen Regeln zu halten, die er zuvor im Parlament festgelegt hatte. “Wir müssen jetzt Maßnahmen ergreifen”, sagte er, “auf diese Weise können wir die Menschen in Arbeit halten, unsere Geschäfte und Schulen offen halten und unser Land in Bewegung halten, während wir zusammenarbeiten, um das Virus zu bekämpfen.” Der gesunde Menschenverstand ist dafür die effektivste Waffe.

Johnson erwägt eine militärische Aktion

Johnson hatte zuvor im Parlament erklärt, dass er möglicherweise auch das Militär einsetzen möchte, um strengere Koronamaßnahmen in England zu überwachen. Er kündigte an, dass strengere Koronamaßnahmen streng überwacht und bei Verstößen Bußgelder verhängt werden. Die Polizei wird auf den Straßen des Landes stärker vertreten sein, und bei Bedarf kann die Armee auch eingesetzt werden, um die Situation zu verbessern.

Für England hat der Premierminister die Schutzmaßnahmen verschärft: Pubs und Restaurants müssen am Donnerstag um 22 Uhr schließen. Außerdem ist nur Tischservice erlaubt. Darüber hinaus wird die Maskenanforderung erweitert: In Zukunft ist es auch obligatorisch, eine Maske in Taxis oder Geschäften sowie in Pubs oder Restaurants zu tragen, wenn Sie nicht auf Ihrem Platz sitzen. Hochzeiten sind nur mit 15 Teilnehmern erlaubt.

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Johnson forderte die Arbeitnehmer außerdem auf, nach Möglichkeit von zu Hause zur Arbeit zurückzukehren – eine Trendwende nach wochenlanger Beförderung einer großen “Back to Office” -Kampagne.

Regeln für sechs Monate

Die neuen Anforderungen gelten voraussichtlich für sechs Monate. “Diese Regeln funktionieren nur, wenn alle sie befolgen”, sagte Johnson. Sollte die Zahl der Infektionen weiter steigen, versprach der konservative Politiker, die Maßnahmen zu verschärfen.

Die neuen Maßnahmen gelten für England, wie sie von den Regionalregierungen in Schottland, Nordirland und Wales festgelegt werden. Nach einem Treffen mit Ministern aus anderen Teilen des Landes kündigte Johnson jedoch an, dass dort ähnliche Maßnahmen ergriffen würden. Nordirland und Schottland gehen jedoch noch einen Schritt weiter: Mit wenigen Ausnahmen dürfen sich Mitglieder verschiedener Haushalte nicht mehr gegenseitig besuchen.



Sara Falk

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