Wirtschaft

Getreideernte: Schlechtes Wetter führt zu schlechten Ernten

Vor diesem Hintergrund hat der DRV die Ernteprognose für Getreide auf 42,9 Mio. Tonnen und für Raps auf 3,5 Mio. Tonnen revidiert. Gegenüber der Juli-Prognose des DRV ist dies ein Ernterückgang von rund 1 Mio. Tonnen Getreide und 170.000 Tonnen Raps.

Bei Weizen reduzierte der DRV die prognostizierte Produktion um rund 500.000 Tonnen auf 22,3 Millionen Tonnen, bei Wintergerste sank die Ernteschätzung um knapp 130.000 Tonnen auf 8,8 Millionen Tonnen. „Damit erzielen wir bei Getreide ein leicht unterdurchschnittliches Ergebnis, bei Raps erreichen wir das Vorjahresniveau“, kommentiert DRV-Getreidemarktexperte Seedler die Prognose. In anderen europäischen Ländern und in wichtigen Getreideregionen der Welt werden die zunächst erwarteten Erntemengen nicht erreicht, so der DRV.

Insbesondere für Kanada und Russland wurden die Ernteprognosen witterungsbedingt zum Teil deutlich gesenkt. Zum fünften Mal in Folge dürfte die weltweite Getreideproduktion der stetig steigenden Nachfrage nicht gerecht werden, schreiben Getreidemarktexperten des Raiffeisenverbandes. Von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Marktes ist, dass die Lagerbestände in den letzten Jahren aufgrund der starken Nachfrage bereits stark geschrumpft sind.

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Lili Falk

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