Wissenschaft

Eine neue Art der visuellen Täuschung enthüllt, wie unser Gehirn die Punkte verbindet

Eine neue Klasse von Illusionen, entwickelt von einem bildenden Künstler und einem psychologischen Forscher, unterstreicht den hochkonstruktiven Charakter der visuellen Wahrnehmung.

Die Illusion, die die Macher “Scintillating Starburst” nennen, beschwört illusorische Strahlen, die zu funkeln oder zu funkeln scheinen – wie ein Starburst. Die Bilder bestehen aus mehreren konzentrischen Sternpolygonen und veranlassen den Betrachter, helle, flüchtige Strahlen zu sehen, die vom Zentrum ausgehen, die nicht wirklich da sind.

„Die Forschung zeigt, wie das Gehirn ‚die Punkte verbindet‘, um eine subjektive Realität in dem zu schaffen, was wir sehen, und betont die konstruktive Natur der Wahrnehmung“, erklärt Pascal Wallisch, Clinical Associate Professor am Department of Psychology und Center for Data Science an der New Yorker Universität. und leitender Autor des Artikels, der in der Zeitschrift erscheint i-Wahrnehmung.

„Das Studium von Illusionen kann hilfreich sein, um die visuelle Verarbeitung zu verstehen, da sie es uns ermöglichen, die bloße Wahrnehmung physischer Objekteigenschaften von der Wahrnehmungserfahrung zu unterscheiden“, fügt Erstautor Michael Karlovich, Gründer und CEO von Recursia Studios, einer multidisziplinären Kunst- und Modeproduktionsfirma, hinzu.

Die Autoren erkennen an, dass die visuellen Effekte dieser Illusion oberflächlich einigen zuvor beschriebenen Effekten anderer gitterbasierter Illusionen ähnlich sind. Im Gegensatz zu den bekannten visuellen Illusionen ruft ihr funkelnder Starburst jedoch eine Reihe neu entdeckter Effekte hervor, darunter die Tatsache, dass flüchtige Scheinlinien die Schnittpunkte der Sternpolygone diagonal verbinden.

Um besser zu verstehen, wie wir diese Klasse von Illusionen verarbeiten, führten die Forscher eine Reihe von Experimenten mit mehr als 100 Teilnehmern durch und betrachteten 162 verschiedene Versionen des Scintillating Starburst, die sich in Form, Komplexität und Helligkeit unterschieden.

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Den Studienteilnehmern wurde dann eine Reihe von Fragen zu dem, was sie sahen, gestellt, zum Beispiel: „Ich sehe keine hellen Linien, Strahlen oder Balken“, „Ich sehe vielleicht helle Linien, Strahlen oder Balken, aber sie sind kaum wahrnehmbar” und “Ich sehe klare Linien, Strahlen oder Strahlen, aber sie sind subtil und schwach”.

Die Autoren stellten fest, dass das Zusammentreffen mehrerer Faktoren, einschließlich Kontrast, Linienbreite und Anzahl der Scheitelpunkte, eine Rolle spielt.

„Insbesondere viele markante Schnittpunkte führen zu stärkeren und lebendigeren Strahlen, da es mehr Hinweise auf die impliziten Linien gibt“, stellt Wallisch fest.

Somit veranschaulicht diese Forschung, wie das Gehirn “die Punkte verbindet”, um die eigene subjektive Realität zu schaffen, sogar auf wahrnehmungsbezogener Ebene, wobei die konstruktive Natur der Wahrnehmung betont wird.

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DOI: 10.1177/20416695211018720

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Lili Falk

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