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Deutschland will einen “New Deal” mit den USA für Demokratie Nachrichten | DW

Berlin hofft auf einen “New Deal” mit den USA, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Dienstag, als die beiden Länder versuchen, die Beziehungen nach Donald Trumps Ausscheiden aus dem Weißen Haus zu verbessern.

Während der Amtszeit von Trump setzten die USA Deutschland unter Druck, die Verteidigungsausgabenverpflichtungen der NATO, das Bestehen Berlins auf dem Kauf von russischem Erdgas und die Handelspolitik der EU nicht zu erfüllen.

Bei einer von der American Brookings Institution organisierten Online-Veranstaltung sagte Maas den Amerikanern, dass “Deutschland auf Ihrer Seite ist”. Die Länder müssen gemeinsam an demokratischen Reformen im Ausland, Verteidigung und einer gemeinsamen Strategie für China und Russland arbeiten, sagte er.

Der deutsche Top-Diplomat wies auf die Coronavirus-Pandemie hin und unterstrich, warum Länder zusammenarbeiten sollten. Die Schließung der Reihen verhindert, dass Boden verloren geht, “für diejenigen, die argumentieren, dass autoritäre Regime eine Krise wie diese besser bewältigen können”, sagte Maas.

“Wir haben auf das Vorgehen Moskaus und Pekings gegen die Zivilgesellschaft und die Verstöße beider Länder gegen das Völkerrecht reagiert”, sagte er.

Er hoffte, dass die Länder an gemeinsamen Positionen “an gezielten Sanktionen arbeiten würden, was in den letzten vier Jahren nicht möglich war”.

Trotz Trumps Abgang fordert die US-Regierung von den NATO-Partnern immer noch höhere Verteidigungsausgaben.

Am Dienstag sagte Maas, Deutschland werde “auf Kurs bleiben”, nachdem es sein Militärbudget seit 2014 bereits um 50% erhöht habe.

Der Spagat Berlins

Seine Rede bezog sich nicht auf den Streit um die Nord Stream 2-Pipeline der Ostsee, von dem Washington glaubt, dass Deutschland zu stark von russischer Energie abhängig sein wird.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die fast fertiggestellte Pipeline weiterhin als kommerzielles Projekt verteidigt, um russisches Gas nach Deutschland zu bringen. Sie lehnte Trumps Forderung ab, es fallen zu lassen und Flüssiggas aus den USA zu kaufen.

Gleichzeitig hat die Bundesregierung versucht, einige der US-Bedenken auszuräumen.
Deutschland hat kürzlich seine Präsenz in Afghanistan ausgebaut und Pläne angekündigt, ein Kriegsschiff über das Südchinesische Meer zu segeln, wo laut Washington die Schifffahrtsfreiheit von China bedroht ist.

jf / dj (DPA, Reuters)

Emilie Geissler

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