Wirtschaft

Aldi Süd: Discounter gibt die Getränkestrategie auf – dieses Wasser wird weitergegeben

Aldi Süd wollte sich mehr auf regionale Getränke konzentrieren. Aber das Fachwissen ist vorerst vorbei. Bild: www.imago-images.de / Christoph Hardt

Test beendet: Aldi Süd zieht Produkt wieder aus dem Sortiment

Aldi wollte sich schon lange vom Bild eines reinen Discounters distanzieren. Immer mehr Kunden fordern Qualität, nicht nur niedrige Preise. Dies gilt auch für Mineralwasser. Die billigen Erfrischungsgetränke der Discounter sind nicht mehr so ​​beliebt; Stattdessen bevorzugen Kunden regionale Markenprodukte. Es sieht aus wie Bier. Das war Grund für Aldi, im Frühjahr an seiner Getränkestrategie zu arbeiten, aber das Experiment ist nun beendet.

Aldi Süd bietet seit dem Frühjahr regionale Biere und Mineralwasser in seinen Filialen an. Dies ist sicherlich ein profitables Geschäft für den Discounter: Die Markenprodukte sind teurer als ihre billigeren Versionen, sodass sie auch mehr Gewinn generieren.

Das Konzept wird zunächst nicht fortgesetzt

Aber es hat eindeutig nicht geklappt. Auf jeden Fall sagt Aldi Süd jetzt: “Nach der Testphase haben wir beschlossen, dieses Konzept vorerst nicht fortzusetzen.” Das berichtet die “Lebensmittelzeitung”.

Aldi gab keine Gründe für das plötzliche Ende der Getränkestrategie an. Experten sehen das größte Problem in die Rückgabe von Leergut. Denn im Gegensatz zu den anderen angebotenen Getränken werden das regionale Mineralwasser und die Biere nicht in Einwegflaschen, sondern in wiederverwendbaren Glasflaschen geliefert.

Die Lebensmittelzeitung berichtet auch, dass die Koronapandemie eine Rolle gespielt hätte. Die Aldi Süd muss sich laut Bericht auf andere Bereiche konzentrieren.

Das Konzept regionaler Getränke in Mehrwegflaschen ist natürlich nicht ganz vom Tisch. Wir behalten uns das Recht vor, wiederverwendbare Systeme für die Standorte zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu prüfen, erklärt die Rabattkette der Lebensmittelzeitung. Die Marken Rosbacher, Hochwald, Frankenbrunnen, Rheinfels Quelle und Rhenser müssen verfügbar bleiben. Darüber hinaus weist Aldi Süd darauf hin, dass PET-Einwegflaschen jetzt ein verbessertes ökologisches Gleichgewicht aufweisen.

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(wenn)

Edeka spricht Aldi und Lidl in einem offenen Brief an

Am wichtigsten ist billig! Oder eher nicht? Die Supermarktkette Edeka spricht sich jetzt im Preiskampf der Discounter aus. In einem offenen Brief kritisiert sie Lidl und Aldi für ihren Kampf um den niedrigsten Preis. Laut Edeka übt die rücksichtslose Preispolitik der Discounter “einen besonderen Druck auf die gesamte Wertschöpfungskette mit allen bekannten Vorteilen und Herausforderungen aus”. Die Supermarktkette hat auch die Werbekampagnen von Aldi und Lidl kritisiert.

Seit der Reduzierung …

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Lili Falk

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