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Vor neun Jahren gestohlen: Picassos „Frauenkopf“ taucht wieder auf

Vor neun Jahren gestohlen
Picassos „Frauenkopf“ taucht wieder auf

Vor neun Jahren brachen Fremde in die Athener Kunstgalerie ein, unter der Picassos berühmter „Frauenkopf“ in die Hände von Kriminellen fiel. Die griechischen Behörden haben nun einen Staatsstreich inszeniert: Sie verlegen die Fabrik in einem Lagerhaus unweit der griechischen Hauptstadt.

Die griechische Polizei hat Pablo Picassos Werk „Frauenkopf“ beschlagnahmt, das vor mehr als neun Jahren aus der Athener Kunstgalerie gestohlen wurde. Der mutmaßliche Drahtzieher des Kunstdiebstahls soll ein 49-jähriger Mann sein, berichteten griechische Medien.

Der „Frauenkopf“ von Pablo Picasso

(Foto: AP)

Sowohl das Picasso-Gemälde als auch ein Piet Mondrian-Foto, die bei derselben Tat gestohlen wurden, wurden in einem Lagerhaus etwa 50 Kilometer von Athen entfernt gefunden. Der Mondrian würde beschädigt werden. Das Kulturministerium in Athen bestätigte die Rückgabe der Werke.

Details werden bei einer Pressekonferenz am Dienstagmorgen bekannt gegeben. Die Polizei nahm die Ermittlungen im vergangenen Februar wieder auf, weil Experten davon ausgingen, dass der „Frauenkopf“ nie auf dem Schwarzmarkt verkauft werden könne – und somit Griechenland nie verließ.

Neben dem geschätzten Wert von rund 16,5 Millionen Euro hat Picassos Foto eine weitere besondere Bedeutung für Griechenland: Das Foto wurde dem Land einst vom Künstler selbst für den Widerstand gegen die Nationalsozialisten geschenkt. Picasso hat es 1939 gemalt, es misst 56 mal 40 Zentimeter.

Der Einbruch in die Athens Art Gallery fand im Januar 2012 statt. Der Einbruch wurde bemerkt, als die Alarmanlage im Inneren des Museums kurz vor 5 Uhr morgens aktiviert wurde. Der Einbruch soll nicht länger als sieben Minuten dauern. Die Polizei ging damals von einer sehr gut organisierten Bande aus. Neben Picasso und Mondrian entwendeten die Täter eine Zeichnung auf Papier des italienischen Malers Guglielmo Caccia.

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Odelia Günther

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