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Vodafone Deutschland baut 5G-Netz aus, testet O-RAN

Vodafone sagte, dass sein 5G-Standalone-Netz derzeit fast 20 Millionen Menschen in ganz Deutschland zur Verfügung steht

Vodafone Deutschland sagte, dass sein 5G-Netz bereits 60 Millionen Menschen im ganzen Land versorgt.

In einer Pressemitteilung sagte das Telekommunikationsunternehmen, es habe landesweit bereits insgesamt 41.000 5G-Basisstationen installiert.

Allein im Oktober wurden mehr als 50 neue 5G Standalone (SA)-Basisstationen aktiviert, wodurch landesweit insgesamt 2.750 5G SA-Stationen erreicht wurden.

Das Telekommunikationsunternehmen stellte außerdem fest, dass sein 5G-Standalone-Netzwerk derzeit fast 20 Millionen Menschen in ganz Deutschland zur Verfügung steht. Vodafone sagte zuvor, dass die 5G SA-Technologie bis 2025 eine landesweite Abdeckung erreichen wird.

Letztes Jahr Vodafone Deutschland gestartet sein 5G Standalone (SA)-Netzwerk in Partnerschaft mit Ericsson, Nokia, Qualcomm und OPPO.

Beim 5G-Ausbau setzt Vodafone bundesweit auf Frequenzen im 3,6-GHz-, 1,8-GHz- und 700-MHz-Band in Ballungszentren, Wohn- und Umlandgebieten sowie ländlichen Gebieten.

Vodafone hat zuvor angekündigt, neue 5G-Antennen des Technologiepartners Ericsson in sein 5G-Netz einzubauen, die Daten deutlich energieeffizienter übertragen. Im Vergleich zu bisheriger Antennentechnik können bei der Datenübertragung etwa 40 % Energie eingespart werden. Vodafone hat 150 dieser 5G-Antennen getestet und strebt an, bis Ende des laufenden Geschäftsjahres 900 5G-Antennen auf diese energiesparende Technologie umzustellen.

Vodafone startete sein 5G-Netz zunächst 2019 in Deutschland und nutzte 3,5-GHz-Frequenzen, die es 2018 von Telefónica erworben hatte.

Vodafone Deutschland hat zudem einen Feldtest mit der Open RAN (O-RAN)-Technologie im sächsischen Plauen erfolgreich abgeschlossen.

Der Carrier kündigte heute an, umfangreiche Pilotprojekte für offene 5G-Funkzugangsnetze an mehreren Standorten in Deutschland durchzuführen. Die ersten beiden Stationen für die O-RAN-Technologie des Betreibers befinden sich im ländlichen Bayern. Die Pilotprojekte werden Anfang 2023 starten und den Beginn eines breiteren Einsatzes der O-RAN-Technologie in den europäischen Mobilfunknetzen von Vodafone markieren.

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Die Pilotprojekte werden O-RAN-Hardware und -Software verwenden, die Vodafone Anfang dieses Jahres erfolgreich in Großbritannien getestet hat. Samsung stellt derzeit mobile Technologie und Software für diese O-RAN-Versuche bereit.

Tanja Richter, Head of Network bei Vodafone Deutschland, sagte: „Unser Pilotprojekt wird eines der ersten O-RAN-Systeme in Deutschland sein, das offene Schnittstellen verwendet und auf Hardware und Software mehrerer Anbieter basiert, die vollständig austauschbar und interoperabel sind.“

„O-RAN macht Lieferketten widerstandsfähiger gegen Ausfälle und kann dabei helfen, mit einer größeren Anzahl und Vielfalt von Lieferanten zusammenzuarbeiten. Mehr Wettbewerb fördert Innovationen und verbessert das Kundenerlebnis“, fügte die Führungskraft hinzu.

Emilie Geissler

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