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US-Anklage gegen Bankman-Fried: Gründer von FTX stimmt Auslieferung zu

Stand: 20.12.2022 07:52

Bankman Fried soll Milliarden von Dollar unterschlagen haben. Der Gründer der Krypto-Börse FTX wurde auf den Bahamas festgenommen. Nun hat er einer Auslieferung an die USA zugestimmt, wo er vor Gericht gestellt wird.

Der Gründer und ehemalige Chef der inzwischen bankrotten Krypto-Börse FTX, Sam Bankman-Fried, hat nach Angaben zweier seiner Anwälte einer Auslieferung von den Bahamas an die Vereinigten Staaten zugestimmt. Dort wird ihm Betrug vorgeworfen.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet am Montag, dass Anwältin Krystal Rolle von der Entscheidung Kenntnis genommen habe. Ihre Kollegin Jerone Roberts reagierte gegenüber der Zeitung „New York Times“ entsprechend. Beide Anwälte praktizieren auf den Bahamas. Erklärungen von Vertretern von Bankman Fried in den USA und von der US-Staatsanwaltschaft sind noch nicht eingegangen.

Vorwurf der Unterschlagung

FTX beantragte am 11. November Insolvenzschutz, nachdem Kunden als Reaktion auf die geheime Verschiebung von Einlagen in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar massive Abhebungen vorgenommen hatten. Bankman-Fried trat am selben Tag als Chef zurück. Nun wird ihm vorgeworfen, Investoren mit falschen Versprechungen in die Irre geführt und insgesamt mehr als 1,8 Milliarden Dollar unterschlagen zu haben.

Er hatte sich bei Kunden entschuldigt, Betrugsvorwürfe aber zurückgewiesen. Der Zusammenbruch von FTX hatte die Kryptowelt erschüttert.

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