Technologie

Studie der Bundesregierung zur Bewertung des Potenzials schwimmender Solarenergie auf Seen ehemaliger Bergwerke – pv magazine International

Die Bundesregierung fördert ein Forschungsprojekt zur Erforschung des wirtschaftlichen Potenzials schwimmender Solarstromanlagen auf den offenen Seen, die der Braunkohleabbau hinterlassen hat.

Mit dem Projektpartner, dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, das das technische Potenzial der rund 500 Gewässer in Deutschland im mittleren zweistelligen Gigawatt-Bereich schätzt, wird der Clean Energy Developer RWE Renewables des deutschen Energiekonzerns die Ergebnisse erfassen eines dreijährigen Testzeitraums, um das Generationenpotenzial solcher Standorte im Inland und weltweit zu bewerten.

Der deutsche Entwickler wird auch den Tagebausee auswählen, auf dem der niederländische Installateur Volta Solar beim Bau von vier schwimmenden Arrays helfen wird, wobei ein nahe gelegenes bodenmontiertes Referenzarray in die Studie einbezogen werden soll. Jedes der Arrays wird eine Erzeugungsleistung von 30 kWp haben, sagte ein Sprecher des Fraunhofer ISE. PV-Magazin diesen Nachmittag.

In der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten PV2Float-Studie sollen die technischen Voraussetzungen für die Installation von Solarstrom auf solchen Wasserflächen, ihre Wirtschaftlichkeit, ihre Umweltauswirkungen und ihre öffentliche Akzeptanz bewertet werden, heißt es in der Fraunhofer-Mitteilung.

Mit dem deutschen Hersteller Heckert Solar, der dem Projekt laut Fraunhofer ISE „innovative PV-Modulkonzepte“ liefert, wird die Forschungseinrichtung Nachhaltigkeitsstudien an den Anlagen durchführen und Module bei Bedarf weiterentwickeln. Fraunhofer-Mitarbeiter werden auch die Regelungen für schwimmende PV in Deutschland untersuchen, die Beteiligung lokaler Akteure an dem Projekt anregen und den Business Case der schwimmenden Systeme untersuchen.

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Ein weiterer Projektpartner, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, wird gemeinsam mit dem Dresdner Geo- und Hydrowissenschaftlichen Zentrum, dem Institut für Wasser und Boden Dr. Uhlmann, die ökologischen Auswirkungen schwimmender Solaranlagen untersuchen.

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Verena Holland

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