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Sicherheit: Die Echtheit einer Rolex überprüfen

Materialverarbeitung, Präzision, Funktionssicherheit und Langlebigkeit sind die Erfolgskomponenten von Rolex Uhren. Die hohe Wertbeständigkeit ist dafür verantwortlich, dass die Zeitmesser oftmals als Investition in Sachwerte angesehen werden und daher in so manchem Portfolio anzutreffen sind. Insbesondere bei einem Erwerb von einer Privatperson stellt sich bei Auffälligkeiten oftmals die Frage, ob es sich unter Umständen um eine Fälschung handeln könnte. Anhand bestimmter Merkmale können schlechte Fälschungen leicht erkannt werden.

Verpackung und Gravur – mögliche Anzeichen für ein Plagiat

Zumindest bei einem Neukauf von einem Händler sollte die Verpackung näher begutachtet werden. Die Uhrenmanufaktur achtet stets auf ein perfektes Erscheinungsbild, sodass Verarbeitungsfehler an der Schatulle ein erstes Indiz sein können. Beispielsweise bei einer Rolex Cosmograph Daytona für Sie & Ihn darf die Box keine unsauberen Stoßkanten oder Kleberückstände aufweisen. Die Rückseite einer Rolex ist in den meisten Fällen blank und ohne Gravur. Daher ist ein fehlendes Rolex-Krönchen kein Anzeichen für eine Fälschung. Während persönliche Gravuren, wie „Für besondere Leistung“, nicht ungewöhnlich sind, ist ein Schriftzug oder ein Symbol oftmals ein Anzeichen für ein Plagiat. Allerdings sind mehrere Ausnahmen zu berücksichtigen. Einige Sondermodelle von Submariner und Sea-Dweller, die seinerzeit an das Tieftauchunternehmen Comex und die britische Marine ausgeliefert wurden, tragen auf der Rückseite den Kundennamen oder eine militärische Kennzeichnung. Darüber hinaus verfügen manche Damenmodelle aus den 90er Jahren über eine „Original Rolex Design“-Gravur. Auch einige Sea Dweller Modelle weisen am Rand eine kreisförmige Gravur auf.

Weitere Sicherheitsmerkmale einer Rolex-Uhr

Lediglich wenige ältere Modelle der Cellini-Kollektion besitzen einen Glasboden. Daher handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Plagiat, wenn die angebotene oder erworbene Rolex-Uhr über einen Glasboden verfügt. Die echten Zeitmesser der Schweizer Uhrenmanufaktur wurden bis 2007 mit einem Hologramm-Sticker versehen. Dieser trug die goldene Rolex-Krone über der Referenznummer. Zahlreiche Fälschungen verfügen über einen zweidimensionalen Sticker ohne 3D-Hologramm-Effekt. Bei den Modellen vor 2002 ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Krone noch kein fester Bestandteil des Hologramms war. An dem Ziffernblatt können viele Fälschungen erkannt werden, doch ist für einen Vergleich eine echte Uhr oder entsprechendes Bildmaterial erforderlich. Über seriöse Publikationen oder die Rolex-Website ist ein Abgleich möglich. Nicht nur Falschgeld ist in Deutschland im Umlauf, sondern auch einige Rolex-Fälschungen, die eine gewünschte Investition in Sachwerte gefährden können.

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Die Seriennummer als wichtiger Indikator

Bei manchen Modellen verrät der Minutenzeiger die Echtheit der Rolex-Uhr. Die originale Rolex Yachtmaster verfügt über einen dickeren Minutenzeiger als andere Rolex Sportmodelle. Währenddessen ist der Minutenzeiger bei der Rolex Daytona länger und reicht bis an die Minutenindexe. Die neueren Daytona-Modelle haben leicht abgerundete Zeiger. Ausnahmslos jede Rolex-Uhr weist eine Seriennummer auf. Bei älteren Modellen kann diese an der Gehäuseseite zwischen den Bandanstößen bei zwölf Uhr aufgefunden werden. Seit 2007 ist die Seriennummer im Inneren des Zeitmessers bei sechs Uhr eingraviert. Die Qualität der Leuchtmasse kann bei dem Erkennen einer echten Rolex hilfreich sein. Die meisten Modelle sind mit einer extrem hochwertigen Leuchtmasse beschichtet. Hierzu zählen Submariner, Explorer und die Yacht-Master. Sobald das Leuchtbild bei Dunkelheit sehr schwach ist, kann von einer Fälschung ausgegangen werden. Grundsätzlich sollte bei einem Zweifel über die Echtheit einer Rolex ein Fachhändler oder ein fachkundiger Experte aufgesucht werden. Insbesondere das Uhrwerk kann nur mit entsprechendem Wissen und Werkzeug umfassend geprüft werden. Der Verkauf gefälschter Uhren sollte der Polizei stets angezeigt werden.

Verena Holland

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