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Koronarkrise: Die Schüler haben wenig gelernt – die Ergebnisse einer Ifo-Studie

Im März schlossen die Schulen in Deutschland fast über Nacht wochenlang. Die Lehrer standen plötzlich vor der Frage, wie sie die Schüler unterrichten sollten. Die Eltern wussten nicht, wie sie auf ihre Kinder aufpassen sollten. Und die Schüler wussten nicht, was sie mit sich anfangen sollten.

Jetzt hat das Ifo-Institut eine Studie veröffentlicht, die erste Informationen darüber liefert, wie viel Zeit die Schüler in das Lernen investiert haben – und worüber sie sich sonst noch Sorgen machen. Die Ergebnisse einer Studie mit fast 1100 Eltern zeigen, wie stark die Schließung der Schule das Lernen von Kindern beeinflusst hat.

Demnach wurde kaum Unterricht online gegeben, Lehrer riefen ihre Schüler selten an und sie verwendeten meistens Arbeitsblätter, um ihnen etwas beizubringen. Allerdings erhielten nicht alle Schüler Feedback zu den vorgestellten Aufgaben. Subforming Studenten haben besonders gelitten.

Hier sind die Ergebnisse im Detail:

Nach Angaben der befragten Eltern verbrachten Schulkinder während der Schulschließungen durchschnittlich dreieinhalb Stunden mit schulischen Aktivitäten. Dies bedeutet, dass sie entweder in der Notfallversorgung waren, zu Hause an Übungsblättern arbeiteten oder Videokurse hatten.

Zuvor ergab die Umfrage, dass die Schüler durchschnittlich fast siebeneinhalb Stunden am Tag mit schulischen Aktivitäten verbrachten. Sie gingen fast sechs Stunden zur Schule und unterrichteten anderthalb Stunden.

Laut der Studie verbrachten die meisten Studenten die meiste Zeit damit, fernzusehen, Computer- oder Handyspiele zu spielen oder soziale Medien zu studieren. Das waren mehr als fünf Stunden am Tag. Vor Coronakrise Also verbrachten sie vier Stunden im Fernsehen, auf Computern oder auf Handys. Laut der Studie lernten Mädchen eine halbe Stunde am Tag mehr als Jungen.

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Die Wissenschaftler untersuchten auch, wie Blockaden Schüler unterschiedlichen Alters betreffen. Dementsprechend verbrachten Grundschüler eine Stunde mehr pro Tag kreativ und lasen oder bewegten sich als Schüler an Gymnasien. Darüber hinaus verbrachten Grundschüler etwa zwei Stunden weniger pro Tag mit Fernsehen, Computer- oder Handyspielen und sozialen Medien als ältere Schüler.

Die Forscher untersuchten auch, inwieweit sich Schulschließungen auf Kinder von Eltern mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen auswirken: Während der Corona-Zeit verbrachten akademische Kinder täglich eine Viertelstunde mehr mit schulischen Aktivitäten als nicht-akademische Kinder.

Die Wissenschaftler konnten große Unterschiede zwischen leistungsfähigen und leistungsschwachen Schülern machen: Schulschließungen trafen besonders arme Schüler. Sie reduzierten ihre schulischen Aktivitäten auf mehr als vier Stunden pro Tag und verbrachten mehr als sechs Stunden mit Fernsehen, Computern und mobilen Spielen sowie mit sozialen Medien.

Während der Koronarperiode verbrachten leistungsschwache Schüler etwa eine halbe Stunde weniger mit schulischen Aktivitäten als leistungsstärkere Schüler. Die Koronakrise hat es also Bildungsungleichheit weiter gestärkt.

Laut der Studie spielten Online-Tutorials und Telefonanrufe beim Blockieren eine untergeordnete Rolle:

  • Mehr als die Hälfte der Schüler (57 Prozent) hatte während der Schulschließung weniger als eine Woche Unterricht durch Video- oder Telefonanrufe.

  • 45 Prozent haben nie online Unterricht geteilt.

  • Etwa zwei Drittel der Eltern (67 Prozent) gaben an, dass ihr Kind weniger als einmal pro Woche individuellen Kontakt zu einem Lehrer hatte.

  • Bei 45 Prozent der Befragten hat das Kind noch nie Einzelinterviews mit einem Lehrer geführt.

Lehrer verwenden häufiger Lernvideos und Lernsoftware. Mehr als die Hälfte aller Eltern (53 Prozent) gab an, dass ihr Kind mehrmals pro Woche Lehrvideos ansehen oder Texte lesen sollte.

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Daher haben Lehrer hauptsächlich ein Werkzeug verwendet, um ihre Schüler während der Schulschließung zu unterrichten: Übungsblätter. Fast alle Schüler (96 Prozent) erhielten Arbeitsblätter, um mindestens einmal pro Woche zu arbeiten. 17 Prozent der Studenten, die die Aufgaben abgeschlossen hatten, waren jedoch nie beeindruckt.

Laut der Studie haben viele Schüler bei Schließung der Schulen nicht einmal etwas Neues gelernt. Nach Angaben der Eltern erhielt nur weniger als die Hälfte der Schüler (47 Prozent) überwiegend neue Unterrichtsmaterialien. Mit einer ähnlichen Anzahl von Schülern (45 Prozent) wiederholten die Lehrer das Kursmaterial.

Die Forscher befragten nicht nur Eltern über das Lernverhalten ihrer Kinder während der Schulschließung, sondern auch ein Beispiel für die allgemeine Bevölkerung. Dementsprechend befürwortet eine große Mehrheit (79 Prozent) die Online-Schulpflicht, wenn die Schulen wieder geschlossen werden sollen.

Rund 78 Prozent sagen, dass Lehrer ihre Schüler jeden Tag kontaktieren sollten, und 83 Prozent glauben, dass Kinder mit schwierigem sozialem Hintergrund eine Intensivpflege erhalten sollten. Studenten, deren Familien sich die technische Ausrüstung nicht leisten können, sollten beispielsweise Laptops bekommen.

Ikone: Spiegel

Emilie Geissler

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