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Italien führt kurz als Beispiel für die Notwendigkeit einer Reform vor der Hilfe für Corona an

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Aktualisiert am 18. Juli 2020, 10:12 Uhr

Im Kampf um den Milliarden-Dollar-Corona-Entwicklungsplan unternehmen die Staats- und Regierungschefs der EU am Samstag neue Anstrengungen. Insbesondere die “Frugal Four” haben noch Bedenken: Der österreichische Bundeskanzler Kurz fordert in einigen Ländern Reformen im Austausch für finanzielle Hilfe.

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Österreich Bundeskanzler Sebastian Kurz hat erneut Reformen in EU-Ländern gefordert, um Corona-Zuschüsse im Rahmen des Hilfspakets zu erhalten. Innerhalb der EU gab es große Unterschiede in Bezug auf Wettbewerb, Arbeitslosigkeit, Renten, Steuergerechtigkeit und Schattenwirtschaft, sagte Kurz am Rande des EU-Gipfels in Brüssel am Freitag gegenüber dem österreichischen ORF.

“Und ja, ich versuche es sehr diplomatisch auszudrücken, ich bin überzeugt, dass in Italien drastische Reformen notwendig sind, und was wir sicherlich nicht tun können, ist, dass Länder Geld erhalten, ohne Reformen durchzuführen, denn dann das Geld würde verloren gehen. “

Geld muss “richtig investiert” werden

Zuschüsse können relevanten politischen Systemen helfen, die notwendigen Reformen nicht anzugehen, fuhr Kurz fort. “Wenn wir in diesen Ländern europäische Steuergelder anlegen, müssen wir auch sicherstellen, dass dieses Geld korrekt angelegt wird.”

Die EU-Mitgliedstaaten haben am Freitag in Brüssel einen Vorschlag für ein Konjunkturprogramm in Höhe von 750 Milliarden Euro ausgehandelt. Davon werden 500 Mrd. EUR für Zuschüsse in Krisenländern verwendet, darunter auch für Länder, die besonders von der Pandemie betroffen sind Italien. Besonders betroffen sind die sogenannten Frugal Four, Österreich, Schweden, Dänemark und die Niederlande.

Der erste harte Tag

Am ersten Tag des EU-Sondergipfels in Brüssel wurden die Verhandlungen vollständig aufgenommen. EU-Ratspräsident Charles Michel hat die Gespräche kurz vor Mitternacht ohne Erfolg abgebrochen. Die Konsultationen sollten um 23:00 Uhr fortgesetzt werden.

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Merkel forderte am Freitagmorgen zu Beginn des Gipfels – dem ersten physischen Treffen der Staats- und Regierungschefs seit Ausbruch der Koronakrise – Kompromissbereitschaft. Laut Diplomaten haben insbesondere die Niederlande an einem wichtigen Punkt nicht den Weg geebnet. Das Ergebnis war eine Blockade. (awa / dpa)
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Der Außenminister sagte, das Treffen sei “eine historische Gelegenheit, sich als Gemeinschaft von Werten und Solidarität zu zeigen: Wir werden niemanden zurücklassen”.

Teaserbild: © imago images / Eibner Europe

Sara Falk

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