Samstag, Juni 6, 2026

Creating liberating content

Kaltes Plasma könnte Rückfälle...

Kaltplasma wird in der Medizin bereits erfolgreich eingesetzt – etwa zur Behandlung chronischer...

Schlafende Riesenviren in Algen:...

Ein Forschungsteam des Max-Planck-Institut für Biologie Tübingen hat eine Entdeckung gemacht, die etablierte...

Hochdosierte Grippeimpfung könnte Alzheimer-Risiko...

Die Diskussion um Präventionsstrategien gegen Alzheimer-Demenz gewinnt angesichts der alternden Bevölkerung in Deutschland...

Spritpreise steigen trotz 12-Uhr-Regel...

Eine aktuelle wirtschaftswissenschaftliche Untersuchung liefert neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Kraftstoffpreise in Deutschland....
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.
StartTechnologieHat die deutsche...

Hat die deutsche Autoindustrie endlich den Weckruf gehört?

Wenn Sie vor drei Jahren die Geschäftsführer der deutschen Premiumhersteller nach Elektromobilität gefragt hätten, wären die Antworten (mit einer Ausnahme) ziemlich ausweichend, wenn nicht geradezu abweisend gewesen.

Niemand bei Audi, BMW, Daimler oder Porsche hätte an den Triumph der Elektroautos geglaubt. Die einzige Ausnahme war VW-Chef Herbert Diess, der schon früh überredet wurde, sich für den Elektroantrieb zu engagieren. Dies lag vermutlich an einer wichtigen Tatsache: dem seit 2015 schwelenden Diesel-Skandal.

Letzte Woche haben sowohl Herbert Diess von VW als auch Oliver Zipse von BMW ihre Roadmaps für die kommenden Jahre vorgestellt. Auffällig ist die teilweise radikale Änderung der Ansichten zum elektrischen Fahren.

Nicht so euphorisch

Herbert Diess ging so weit, die folgende Proklamation an VWs zu richten Krafttag Veranstaltung: „Elektromobilität hat gewonnen.“ Bei BMW in München sind sie noch nicht so euphorisch, denn obwohl VW mit seiner vollelektrischen MEB-Plattform dank Skaleneffekten in Zukunft billiger produzieren kann, sollte die bayerische Plattform dies tun. Zipse hat das Thema bereits angesprochen und den BMW der Zukunft „die NEUE KLASSE“ genannt.

Daimler hingegen scheint immer noch nicht zu wissen, wohin die Reise führt. Während sie auch bereit sind, in Stuttgart zuzugeben, dass Elektromobilität eine sehr wahrscheinliche Zukunft ist, scheinen sie es dennoch nicht zu glauben. Auf jeden Fall haben die bisherigen Bemühungen mit dem Mercedes-Benz EQC und EQA wenig dazu beigetragen, die Early Adopters zu überzeugen. Tatsache ist jedoch, dass sich mit der Einführung eines starren EURO7-Standards die Entwicklung von Verbrennungsmotoren immer weniger lohnt, weshalb viele OEMs bereits angekündigt haben, dass sie aufhören werden.

Allen deutschen OEMs ist jedoch gemeinsam, dass sie nicht frühzeitig in eine europäische Batterieindustrie investiert haben. Dies kommt jetzt zurück, um die Premium-Hersteller zu jagen. Noch vor zwei Jahren lehnte das Management der drei großen Unternehmen (Audi, BMW und Daimler) die Idee einer eigenen Batterieproduktion kategorisch ab. Die europäische Batterieproduktion wäre jedoch aus mehreren Gründen klug gewesen: Erstens, weil der „CO2-Rucksack“ von Elektrofahrzeugen durch europäischen Ökostrom drastisch reduziert werden kann; zweitens, weil dies die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern verringern würde; und schließlich wegen des großen Anteils der Batterie an der Wertschöpfungskette von Elektrofahrzeugen.

Internationaler Wettbewerb

Dies ist nicht einmal angesichts des Know-hows und des technologischen Fortschritts gegeben, die in Europa durch die Herstellung von Batterien erzielt würden. Hat die deutsche Autoindustrie endlich den Weckruf gehört? Wie es scheint. Es ist jedoch zu befürchten, dass der internationale Wettbewerb für die Deutschen weiterhin ein großes Anliegen sein wird. Chinesische und amerikanische Hersteller haben ihre Hausaufgaben vor Jahren gemacht.

Und dann gibt es das große Problem der Digitalisierung. Aber das ist ein Thema für eine andere Kolumne …

Über diese Spalte

In einer wöchentlichen Kolumne, abwechselnd geschrieben von Bert Overlack, Eveline van Zeeland, Eugène Franken, Katleen Gabriels und Bernd Maier-Leppla, Innovation Origins versucht herauszufinden, wie die Zukunft aussehen wird. Diese Kolumnisten, manchmal ergänzt durch Gastblogger, arbeiten alle auf ihre eigene Weise an Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Damit morgen besser wird. Hier sind alle vorherigen Folgen.

Continue reading

Kaltes Plasma könnte Rückfälle bei Krebsbehandlungen verhindern

Kaltplasma wird in der Medizin bereits erfolgreich eingesetzt – etwa zur Behandlung chronischer Wunden oder zur Bekämpfung von Keimen. Forschende sehen jedoch noch deutlich größeres Potenzial: Künftig könnte die Technologie auch helfen, das Wiederauftreten von Tumoren nach Operationen zu...

Schlafende Riesenviren in Algen: Forschende entdecken neue Form der viralen Vererbung

Ein Forschungsteam des Max-Planck-Institut für Biologie Tübingen hat eine Entdeckung gemacht, die etablierte Vorstellungen über Viren grundlegend verändert. Demnach können sogenannte Riesenviren dauerhaft im Erbgut mehrzelliger Organismen verborgen bleiben, über Generationen hinweg vererbt werden und unter bestimmten Bedingungen erneut...

Hochdosierte Grippeimpfung könnte Alzheimer-Risiko im Alter senken

Die Diskussion um Präventionsstrategien gegen Alzheimer-Demenz gewinnt angesichts der alternden Bevölkerung in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Während bislang vor allem Lebensstilfaktoren und medikamentöse Ansätze im Mittelpunkt standen, rückt nun auch die Rolle von Impfungen stärker in den Fokus der...

Enjoy exclusive access to all of our content

Get an online subscription and you can unlock any article you come across.