Wirtschaft

Ein Porträt der Curevac-Aktie und ihres langfristigen Potenzials!

Normalerweise hätten wir erwartet, dass die großen Pharmaunternehmen wie Sanofi COVID-19-Impfstoffe schnell entwickeln würden. Andererseits waren die beiden ehemals kleinen deutschen Unternehmen Biontech und Curevac schneller und viel erfolgreicher.

Beide sind Spezialisten für mRNA-Impfstoffe, was neu ist. Obwohl der Impfstoff von Curevac höchstwahrscheinlich erst im Mai 2021 zugelassen wird, könnte er dennoch ein großer Erfolg werden.

Curevac im Profil

Curevac wurde im Jahr 2000 gegründet und hat seinen Sitz in Tübingen. Das Unternehmen ist ein Pionier auf dem Gebiet der mRNA-Impfstoffe. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 500 Mitarbeiter. Die Aktien wurden im Jahr 2020 an die Börse gebracht und erbrachten rund 193 Millionen Euro.

Das fortschrittlichste Produkt ist der COVID-19-Impfstoff CVnCoV von Curevac. Mehr als 40.000 Menschen nehmen an der laufenden klinischen Phase-III-Studie teil. Es ist jedoch bereits klar, dass CVnCoV nicht nur vor dem Coronavirus, sondern auch vor seiner südafrikanischen Variante schützt.

Darüber hinaus entwickelt Curevac bereits einen COVID-19-Impfstoff der zweiten Generation mit GlaxoSmithKline, der sich derzeit noch in der präklinischen Phase befindet. Neun weitere Wirkstoffe werden ebenfalls präklinisch untersucht. Es gibt auch einen Tollwutimpfstoff, der sich in der klinischen Phase I befindet.

Curevacs Krebsimpfstoffe und Kooperationen

Curevac wurde ursprünglich gegründet, um Krebsimpfstoffe zu entwickeln. Diese Forschung könnte nun durch die Einnahmen aus COVID-19-Impfstoffen erheblich gesteigert werden. Ende 2020 belief sich das verfügbare Bargeld von Curevac bereits auf 1,32 Milliarden Euro. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente werden in den Jahren 2021 und 2022 sehr wahrscheinlich wieder erheblich zunehmen. Curevac verfügt derzeit über zwei Krebsimpfstoffe in der klinischen Entwicklungsphase I.

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Auf dem Gebiet der Proteintherapien hat Curevac eine Partnerschaft mit Genmab, CRISPR und den Universitäten von Harvard und Yale geschlossen.

Da Curevac eher ein kleines Forschungsunternehmen ist, verfügte es zuvor nicht über die erforderlichen Produktionsanlagen. Durch die Zusammenarbeit mit Bayer, Wacker Chemie, Rentschler Biopharma, Novartis, Celonic, Fareva und GlaxoSmithKline können in diesem Jahr 300 Millionen CVnCoV-Dosen und bis 2022 bis zu 1 Milliarde produziert werden. Die Partnerunternehmen erleichtern auch die internationale Logistik. Die EU hat bisher 225 Millionen mit der Option auf weitere 180 Millionen CVnCoV-Dosen bestellt.

Das Potenzial

Der Covid-19-Impfstoff von Curevac könnte ein großer Erfolg sein, da viele andere Hersteller bei der Entwicklung gescheitert sind. Er ist sehr effektiv, wirkt gegen Virusvarianten und kann bei Kühlschranktemperatur gelagert werden. Vor allem die einfache Lagerung ermöglicht den weltweiten Einsatz und erleichtert die Logistik erheblich.

Darüber hinaus wird der langfristige Erfolg von Curevac vom weiteren Forschungserfolg abhängen. Insbesondere gezielte Krebsimpfstoffe könnten die Erträge in Zukunft erheblich steigern.

Der Artikel Ein Porträt der Curevac-Aktie und ihres langfristigen Potenzials! erschien zuerst auf The Motley Fool Germany.

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Foto: Der bunte Narr

Lili Falk

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