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DFB-Pokal: Bielefeld und HSV scheitern | tagesschau.de

Die Stimmung des Optimismus wird so schnell wieder niedergeschlagen: Der nicht beförderte Hamburger SV hatte im DFB-Pokal in Dynamo Dresden eine Albtraumnacht. Auch Arminia Bielefeld stolperte schmerzhaft über Rot-Weiss Essen, während Hannover 96 seiner Rolle als Favoritin gerecht wurde.

Neuer Trainer, alte Sorgen: Zweitligist Hamburger SV schämte sich auch unter Trainer Daniel Thioune. Der HSV verlor in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 1: 4 (0: 2) gegen die Drittligamannschaft Dynamo Dresden und zeigte vor dem Wettkampfstart gegen Fortuna Düsseldorf am Freitag enorme Probleme. Yannick Stark (3. Minute), Robin Becker (16.), Christoph Daferner (53.) und Sebastian Mai (90. + 2. / Handstrafe) erzielten die Tore vor 10.053 Zuschauern für den siebenfachen DDR-Pokalsieger.

Vorne harmlos, hinten unsicher

Die Hamburger, die in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison beiläufig ihren Aufstieg in die Bundesliga verspielt hatten, gaben gute Chancen auf und waren in der Abwehr unsicher. Amadou Onana (89.) gelang nur in der Zwischenzeit 1: 3. Stark nutzte das erste Loch in der neu gebildeten HSV-Abwehr. Acht Minuten später traf er nur den Pfosten, bevor Becker erhöhte. Der dreimalige Pokalsieger kam nach einer halben Stunde besser ins Spiel.

Tim Leibold (36.) und Lukas Hinterseer (37.) verpassten zwei gute Chancen. Die Gäste starteten offensiv in der zweiten Halbzeit, waren aber von Daferners Weitschuss überrascht. Trotz des Rückschlags versuchte das Hamburger Team alles noch einmal, hatte aber Pech, als Khaled Narey (68.) den Pfosten traf.

Bielefeld mit Pech für den Schiedsrichter

Die Erwartung an Arminia Bielefeld Das erste Bundesligaspiel nach 4.137 Tagen wurde schwer beschädigt – aber auch der Bundesliga-Klub hatte Pech mit zwei verpassten Strafen von Schiedsrichter Harm Osmers. Der Meister der zweiten Liga verlor in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Vierten Rot-Weiss Essen mit 0: 1 (0: 1) und scheiterte als zweiter Vertreter des Oberhauses nach Hertha BSC am Eröffnungshindernis.

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Simon Engelmann (33.) schoss in der zweiten Runde am 22./23. Zum ersten Mal seit neun Jahren den Niederrhein-Pokalsieger. Der Dezember ist vorbei. Bielefeld kann sich voll und ganz auf das Projekt konzentrieren, dem mit Spannung erwarteten Bundesliga-Auftakt bei der Eintracht Frankfurt einen Schritt voraus zu sein.

Dafür muss Ostwestfalen einen erheblichen Gewinn erzielen: Im Außenseiter war das Team um Kapitän Fabian Klos lange Zeit offensiv harmlos und defensiv verwundbar. “Ich werde das Team verantwortlich machen”, sagte Arminia-Trainer Uwe Neuhaus, bevor er an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehrte. “Es gibt keine lustlose oder arrogante Leistung. Wir müssen kämpfen und mindestens so hart laufen wie RWE.” Der 60-Jährige war vor allem in den ersten 45 Minuten bitter enttäuscht. Für 300 Zuschauer, darunter den ehemaligen Essener Profi Otto Rehhagel, war absolut nichts von dem Klassenunterschied zu sehen. Zuvor gelang es den Gastgebern, die Bundesliga-Rekordkletterer (achtmal) mit Multiplikationstabellen des Fußballs zu verwirren.

Nicht genug Penetration

Essen war defensiv stabil und setzte auf körperliches Spiel und hohe Bälle. In der 3. Minute wurde Torhüter Stefan Ortega herausgefordert, als der ehemalige U21-Europameister Dennis Grote schoss. Nach der nächsten Kurve ging Alexander Hahn knapp über den Zaun. Infolgedessen drückte Bielefeld besser, wurde aber für das Tor des tief gefallenen Pokalsiegers von 1953 kaum gefährlich.

Auf der anderen Seite zeigte Essen, wie es geht: zwei schnelle und saubere Pässe, an deren Ende Mittelstürmer Engelmann eiskalt schlug. Bielefelds Newcomer Jacob Laursen sah sehr schlecht aus. Nach der Pause wechselte Neuhaus von 4-3-3 auf 4-2-2, Augsburger Leihgeber Sergio Cordova unterstützte nun Klos im Sturmzentrum. Die Leistung von Bielefeld wurde überzeugender, in der 67. Minute stand nur der Pfosten dem Freistoß von Marcel Hartel im Wege. Bei mehr als 25 Grad ging es nur um den Kampf in der Endphase. Bielefeld versuchte sein Glück aus fast allen Positionen, Essen warf alles zur Verteidigung seines Ziels.

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Hannover lange Zeit souverän

Hannover 96 hat das Zweitligaspiel gegen Würzburger Kicker gewann die erste Runde des DFB-Pokals. Das Niedersachsen triumphierte 3: 2 (1: 0) vor einer Geistermenge. Hendrik Weydandt (23.), Dominik Kaiser (59.) und Timo Hübers (78.) verhinderten wie in der vergangenen Saison einen frühen Bruch mit ihren Toren. In diesem Moment wurde Hannover in der ersten Runde des Pokals beim Karlsruher SC (0: 2) besiegt, das die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak am Samstag zum Auftakt der Liga erhalten wird.

Die Treffer von Arne Feick (89.) und Robert Herrmann (90. + 5 / Elfmeter) aus Würzburg haben nichts geändert. Beide Teams hatten zunächst nur wenige Torchancen, Weydandt nutzte die erste echte Chance effektiv und traf nach einem langen Ball von Niklas Hult aus kurzer Distanz. Infolgedessen ließ Hannover nicht nach und verursachte wiederholt Probleme für die Würzburger Verteidigung. Marvin Ducksch überquerte den Strafraum für Kaiser, der die Führung ausbaute. Hübers traf die Entscheidung. Im Wettbewerb treffen sich die beiden Teams am 22. November zum ersten Mal, danach wird Hannover wieder Würzburg besuchen.

Die: sportschau.de


Lulu Leitz

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