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Nach Helene-Fischer-Fiasko: Veranstalter untersagt Übertragung von Robbie-Williams-Konzert – Panorama

– Als zwei lokale Medien in München die chaotischen Zustände beim Helene-Fischer-Konzert kritisierten, entzog der Veranstalter die Akkreditierung von Medienvertretern für das Robbie-Williams-Konzert am Samstag in der Riemer Messe.

Schlechte Organisation, schlechter Service, Essensmangel und vor allem schlechte Sitzplätze: Das negative Feedback unzähliger VIP-Gäste beim Helene-Fischer-Konzert am 20. August verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Im Internet kursieren zahlreiche Videos, in denen verärgerte Konzertbesucher über das vergriffene Schweinefilet, die schlechte Sicht und den vom Platzregen geplagten Boden klagen. Sie hatten allen Grund dazu: Viele von ihnen hatten ihre VIP-Tickets zuvor zu atemberaubenden Preisen gekauft. Eines der begehrten Tickets kostet bis zu 600 Euro. (wir berichteten)

Die Nachricht über die negative Berichterstattung scheint die Veranstalter des Konzerts in den letzten Tagen erreicht zu haben. Die Leutgeb Entertainment Group reagierte mit einem drastischen Schritt auf die Medienkritik: Sie zog sich zurück tz und die Münchner Merkur Akkreditierung für das Robbie Williams Konzert.

Die Medien berichteten kritisch über das Konzert

Grund: Die beiden Lokalmedien in München berichteten kritisch über die Zustände im VIP-Raum beim Auftritt von Helene Fischer: „Nach dem Auftritt von Helene Fischer am vergangenen Wochenende schrieb der Konzertveranstalter über die kritische Berichterstattung in tz und Münchner Merkur reklamiert und unsere Akkreditierung für das Robbie-Williams-Konzert widerrufen. Da wir für eine unabhängige und freie Berichterstattung stehen, sehen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Wir lassen uns in keiner Weise beeinflussen“, sagte Merkur in einer Erklärung.

Medienvertreter wegen kritischer Berichterstattung zum Konzert abweisen? Ein ungewöhnlicher Schachzug. Ehrliche Selbstreflexion nach einem Kritikschauer sieht anders aus.

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Nochmal Kritik

Anders als in der Woche zuvor spielte beim Konzert von Robbie Williams am Samstag das Wetter mit – die Regenponchos blieben in der Tasche; das Augsburger General schreibt über ein erfolgreiches Konzert.


Doch es gibt wieder Kritik. Beide Münchner Merkur genau wie die tz – für die Konzertnacht ausgeladen – berichtet, dass mehreren Zuschauern bezahlte Sitzplätze verweigert wurden: „Wir haben 200 Euro für den vorderen Block bezahlt und sie teilen den vorderen Block in zwei Hälften und wir sind hinter dem ersten Tor. Platin-Tickets für diese Aussicht zu bezahlen, ist eine verdammte Schande … Wir können nicht einmal die kleinere Bühne sehen!“ schrieb eine Frau auf Twitter. Wie dumm für die Organisatoren das tz und Quecksilber eine Internetverbindung haben.

Odelia Günther

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