Technologie

Kanada kündigt neues deutsch-kanadisches Materialbeschleunigungszentrum an

In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Karlsruher Institut für Technologie in Deutschland, Natürliche Ressourcen Kanada und der Nationaler Forschungsrat von Kanada gab heute das Deutsch-Kanadische Materialbeschleunigungszentrum (GC-MAC) bekannt. Mit einer Gesamtfinanzierung von 8,8 Mio. USD (6 Mio. EUR) über einen Zeitraum von fünf Jahren erhielt das Zentrum 2,2 Mio. USD (1,5 Mio. EUR) zur Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit entsprechenden Mitteln aus dem Deutschen Gastorganisationen und Sachleistungen der kanadischen Regierung in Höhe von 4,4 Mio. USD (3 Mio. EUR).

Das Zentrum befindet sich sowohl in Deutschland als auch in Kanada und wird eine gemeinsame Drehscheibe für die Entwicklung fortschrittlicher Energiematerialien sein. Für das weltweite Streben nach einer Netto-Null-Wirtschaft ist diese Zusammenarbeit ein wichtiger Beitrag für diese beiden Länder. GC-MAC hat Auswirkungen auf das gesamte Spektrum sauberer Energie und wird sich auf kritische Technologien für die Erzeugung und Nutzung sauberen Wasserstoffs, die Abscheidung und Umwandlung von Kohlenstoff in erneuerbare Kraftstoffe sowie auf Initiativen konzentrieren, die auf neue Batterietechnologien wie Batterie 2030+ in der EU abzielen.

Kanada und Deutschland feiern 2021 50 Jahre Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie. Diese Partnerschaft fördert das Kompetenztraining, den Forschungsaustausch und den Austausch von Fachwissen und gedeiht dank des Zugangs zu erstklassigem Know-how und Infrastruktur in beiden Ländern. Das Zentrum wird Forscher aus der akademischen Gemeinschaft einbeziehen, darunter die University of Toronto, die University of British Columbia, die Simon Fraser University, die Helmholtz Association, die Helmholtz-Institute in Ulm und Erlangen-Nürnberg, die RWTH Aachen, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg und der Universität Münster.

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Verena Holland

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