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Globale Mindeststeuer: Was ist das und wie würde es für multinationale Unternehmen funktionieren?

Multinationale Unternehmen setzen seit langem kreative und legale Wege ein, um ihre Steuerbelastungen zu senken. Eine besteht darin, mit Kunden in Orten wie Boston und Berlin Gewinne zu erzielen, als wären sie beispielsweise aus Bermuda hat keine KörperschaftsteuerLangfristige Bemühungen zur Überarbeitung des globalen Steuersystems gewinnen dank der Pandemie und einer Trendwende in den USA an Dynamik. Die komplexen Vorschläge beschränken sich auf zwei Grundkonzepte: die Festlegung eines weltweiten Mindeststeuersatzes für Unternehmen (denken Sie an z einen größeren Einkommenskuchen machen) und die Regeln für die Aufteilung dieses Einkommens auf Länder neu schreiben (den Kuchen anders aufteilen).

1. Warum kommt das jetzt?

US-Präsident Joe Biden rechnet mit höheren Körperschaftsteuereinnahmen, um neue Ausgaben für Infrastruktur- und Sozialprogramme zu finanzieren. Sein Plan sieht vor, die Steuern auf US-Unternehmen zu erhöhen und eine Mindeststeuer von 21% auf das ausländische Einkommen von US-Unternehmen zu fordern, was viele Länder unter Druck setzen könnte, ihren derzeitigen Steuersatz anzuheben. Vorschläge aus den USA haben a jahrelange Anstrengung angeführt von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, einem Club von 37 überwiegend wohlhabenden Ländern, um Geschäftsstrategien entgegenzuwirken, “die Lücken und Diskrepanzen in den Steuervorschriften ausnutzen, um Steuern zu vermeiden”.

2. Geht es um mehr Steuern oder gerechtere Steuern?

Die beiden Ideen sind miteinander verbunden. Insbesondere Internetunternehmen waren lange Zeit das Ziel von Beschwerden, dass sie keinen angemessenen Anteil an Steuern zahlen. Die Gegenreaktion gewann während der Pandemie an Dynamik, als große Technologie-Giganten von einem Anstieg des Online-Handels profitierten, während die Länder Geld brauchten, um die Gesundheitskrise zu finanzieren. Uralte Regeln für die Aufteilung von Gewinnen auf verschiedene Gerichtsbarkeiten sahen keine globalisierte Wirtschaft vor, in der Daten der Rohstoff sind. Einige Länder drängen auch auf eine globale Mindeststeuer, um den Wettbewerb zwischen den Regierungen zu stoppen.

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3. Könnte das wirklich passieren?

Es ist schwer zu sagen. Die Steuervorschriften sind bereits komplex und einige der Vorschläge können teuflisch kompliziert erscheinen. Dennoch haben globale Technologie-Giganten den OECD-Prozess weitgehend unterstützt, in der Hoffnung, eine potenziell chaotische Explosion einseitiger Aktionen auf der ganzen Welt zu verhindern. Zusätzlich, Ein neuer US-Vorschlag öffnet die Tür, um den Ländern, in denen Unternehmen ansässig sind, mehr Steuerrechte zu gewähren anstelle des Ortes, an dem sie sich befinden. Zum Beispiel könnte der Plan bedeuten, dass die USA mehr Einkommenssteuer von ausländischen Unternehmen erheben, wenn US-Verbraucher Handtaschen der französischen LVMH oder Autos der deutschen BMW AG kaufen. Der OECD-Plan würde auch die nationalen Maßnahmen vieler Länder beenden, die speziell auf Technologiegiganten abzielen. US-Beamte und Gesetzgeber haben behauptet, es gehe weniger um Fairness als vielmehr um die Ausrichtung auf US-Unternehmen.

4. Was würde das für Unternehmen bedeuten?

Die Betroffenen würden es sehen eine große Verschiebung. Der Plan würde die Unternehmenssteuern nicht unbedingt erhöhen, aber er würde sich wahrscheinlich ändern, wenn ein Teil ihrer Gewinne besteuert wird. Dies beunruhigt viele Unternehmen, dass sie vor neuen Compliance-Herausforderungen stehen werden – ein Problem, das mit dem US-Vorschlag angegangen werden soll – und dass sie in Streitigkeiten zwischen Regierungen verwickelt werden könnten, die versuchen, ihre neuen, umfassenderen Steuerrechte durchzusetzen.

5. Was ist los mit dem aktuellen System?

Verena Holland

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