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Deutschland in LNG-Versorgungsgesprächen mit Shell, um russisches Gas zu ersetzen

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Deutschland befindet sich in Gesprächen mit dem Energieriesen Shell und anderen ungenannten Lieferanten von verflüssigtem Erdgas (LNG) über langfristige Lieferverträge. Bloomberg-Nachrichten.

Der Schritt erfolgt inmitten von Versuchen vieler europäischer Länder, ihre Abhängigkeit von russischem Gas nach dem Einmarsch in die Ukraine zu verringern und es durch alternative Lieferungen zu ersetzen.

Deutschland plane, vor dem Winter mit LNG-Importen zu beginnen, um die Nachfrage zu decken, berichtete die Veröffentlichung unter Berufung auf mit der Entwicklung vertraute Personen.

Die Bundesregierung hat bereits Lieferverträge unterzeichnet und plant zudem den Abschluss weiterer LNG-Lieferverträge mit dem US-Exporteur Venture Global LNG.

Im vergangenen Monat hat Venture Global LNG vereinbart, LNG an den deutschen Versorger EnBW Energie Baden-Württemberg zu liefern, während Sempra Infrastructure im Mai 2022 einen Vertrag über die Lieferung von LNG an das deutsche Unternehmen RWE unterzeichnete.

Der deutsche Staatssekretär für Finanzmarktpolitik, Jörg Kukies, sagte, er habe auf einem zweitägigen Energieforum in Sydney, Australien, Gespräche mit namentlich nicht genannten Gasproduzenten über eine mögliche Beschaffung geführt.

Kukies wurde zitiert von Reuters mit der Aussage, dass das Land voraussichtlich innerhalb von 12 Monaten zu einem LNG-Importzentrum werden wird und beabsichtigt, die Importe von russischem Öl ab dem 31. Dezember 2022 und von russischer Kohle ab dem 1. August 2022 einzustellen.

Das Land will auch seine Pläne zum Bau von vier neuen LNG-Importterminals beschleunigen, die etwa ein Drittel seines jährlichen Gasverbrauchs decken werden.

In einer separaten Ankündigung hat die Deutsche ReGas in Deutschland a Zustimmung mit TotalEnergies für den Bau einer Floating Storage and Regasification Unit (FSRU) an der deutschen Ostseeküste.

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Das schwimmende LNG-Terminal, das TotalEnergies gehören wird, wird sich in der nordöstlichen Stadt Lubmin befinden, dem Landepunkt der Nord Stream-Pipelines aus Russland.

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Verena Holland

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