Freitag, Juni 5, 2026

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StartTechnologieVopak konzentriert sich...

Vopak konzentriert sich mit einem deutschen Unternehmen auf den Wasserstoffimport in Rotterdam

Das Tanklagerunternehmen Vopak und das deutsche Wasserstoffunternehmen Hydrogenious gründen ein Joint Venture für die Speicherung, den Transport und die Lieferung von Wasserstoff über den Wasserstofftanker Benzyltoluol. Über LOHC Logistix setzen sich die Unternehmen für den Bau einer Fabrik in Rotterdam ein, die zunächst 1,5 Tonnen Wasserstoff pro Tag von diesem Träger auskoppeln kann.

Über die Investition ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Voraussetzung dafür ist unter anderem der erfolgreiche Abschluss des Lizenzierungsverfahrens. Beide Muttergesellschaften haben sich finanziell für das Projekt engagiert. Im Juni 2022 kündigte Vopak an, bis 2030 1 Milliarde Euro in neue Energien und nachhaltige Rohstoffe zu investieren.

Vopak konzentriert sich mit einem deutschen Unternehmen auf den Wasserstoffimport in Rotterdam

LOHC-Technologie

Das Ziel von LOHC Logistix ist es, „die Wasserstofflogistik auf die nächste Stufe zu heben“. Dies geschieht auf Basis der von Hydrogenious entwickelten LOHC-Technologie.

LOHCs (Liquid Organic Hydrogen Carriers) erleichtern den Transport und die Speicherung von Wasserstoff, indem sie ihn an eine chemische Verbindung, einen Wasserstoffträger wie eine Paste oder ein Öl binden. Ohne einen solchen Träger würde der Transport von Wasserstoff eine Temperatur von -253 °C erfordern. Zum Vergleich: Bei LNG (Liquefied Natural Gas) sind es -160°C. Außerdem erfordert die trägerlose Speicherung von Wasserstoff Tanks, die extrem hohen Drücken standhalten. Bei Verwendung eines LOHC ist dies nicht erforderlich.
Quelle: Hafenbetrieb Rotterdam

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