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Ex-deutscher Pressesprecher wegen Spionage für Ägypten verurteilt – KLBK | KAMC

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BERLIN (AP) – Ein Berliner Gericht hat einen ehemaligen Mitarbeiter des deutschen Pressedienstes wegen Spionage für Ägypten verurteilt und ihn zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt.

Das Berliner Gericht teilte der Nachrichtenagentur Dpa am Mittwoch mit, dass das Urteil gegen den 66-jährigen Mann letzte Woche ergangen sei.

Bundesanwälte haben erklärt, dass der Angeklagte, ein deutscher Staatsbürger mit familiären Wurzeln in Ägypten, den sie nur als Amin K. identifizierten, seine Spionageaktivitäten ab Juli 2010 auf Anweisung der ägyptischen Botschaft in Berlin aufnahm.

Sie sagten, er habe seine Position im Besucherservice der Nachrichtenagentur genutzt, um Informationen an die ägyptische General Intelligence Directorate (GIS) weiterzuleiten. Er wurde beauftragt, Berichte über die Innen- und Außenpolitik Deutschlands in Bezug auf Ägypten zu erstellen, einschließlich des Einsatzes von Ermittlungsinstrumenten, die ihm bei der Nachrichtenagentur zur Verfügung stehen.

Im Gegenzug hoffte der Verdächtige, dass seine Familie in Ägypten von den dortigen Behörden eine Sonderbehandlung erhalten würde. Die Staatsanwaltschaft sagte, sein Begleiter habe der Mutter des Verdächtigen geholfen, Rentenansprüche in Ägypten zu erlangen, und er sei gelegentlich zu Empfängen in der Botschaft eingeladen worden.

Der Fall wurde der Öffentlichkeit im Juli bekannt, als er in einem Jahresbericht des deutschen Geheimdienstes erwähnt wurde.

Zu der Zeit sagte die Regierung, dass die Mitarbeiter des Besucherservices keinen Zugang zu anderen Datenbanken in der Pressestelle hatten, einschließlich derer, die die Akkreditierungsdaten der Reporter enthielten.

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Emilie Geissler

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