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Die Entwicklung der Onshore-Windenergie muss sich verdoppeln, sagt ET EnergyWorld, 50Hertz in den Energy News

FRANKFURT: Der deutsche Stromnetzbetreiber 50Hertz forderte am Freitag eine schnellere Einführung von Onshore-Windkraftanlagen, deren Expansion sich in den letzten Jahren aufgrund von Unsicherheit und Bürokratie verlangsamt hat.

“Um es klar auszudrücken, muss sich der jährliche Zuwachs an Onshore-Windkraftanlagen in unserer Region verdoppeln, um bis 2032 100% Ökostrom in unseren Netzen zu erzielen”, sagte Stefan Kapferer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Die Branche brauche schnellere Zustimmungsverfahren und eine schnellere gerichtliche Beilegung von Streitigkeiten über geplante Projekte, sagte er.

Wind soll der Haupttreiber für den Übergang Deutschlands zu erneuerbaren Energien sein, aber die Bürger halten Neubauten in der Nähe von Wohngebieten häufig zurück.

Die neue Onshore-Windkapazität in der nordöstlichen 50-Hertz-Region, die 18 Millionen Verbraucher mit Strom versorgt, stieg von 286 MW im Jahr 2019 auf 427 Megawatt (MW) im Jahr 2020, sagte Kapferer.

Dies lag jedoch weit unter dem Niveau, das jedes Jahr erforderlich ist, um ein Ziel von 8.400 MW bis 2032 zu erreichen, das 50 Hertz berechnet hat, um eine 100% kohlenstofffreie Stromversorgung seiner Netze zu erreichen.

50Hertz arbeitet in einem dünn besiedelten Gebiet mit viel Windenergie, was seinen technologischen Vorsprung ausgebaut hat.

Im Jahr 2020 wird Ökostrom auf 62% des Stroms in den Hochspannungsnetzen ansteigen, da er auf Wind, Sonne und Biomasse umgestellt und die Wärmekraft reduziert wurde.

50Hertz kündigte an, bis 2021 860 Mio. EUR (1,03 Mrd. USD) in Netzwerkinfrastrukturen wie Kabel und Konverterstationen zu investieren, rund 23% mehr als im Vorjahr.

Es ist in einem regulierten Sektor tätig, der durch Verbrauchergebühren finanziert wird, die für die Übertragung von Elektrizität zu zahlen sind.

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50Hertz ist zu 80% im Besitz des belgischen Netzbetreibers Elia und zu 20% im Besitz der deutschen Regierungsbank KfW. Sie arbeitet mit den Nachbarländern an gemeinsamen Offshore-Windverbindungen.

Verena Holland

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