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Deutschland wirft Mann Spionage für China vor | Nachrichten | DW

Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag einen Mann wegen des Verdachts der Spionage für China festgenommen und angeklagt.

Der datenschutzrechtlich als Klaus L. bezeichnete Politologe leitet laut ARD seit 2001 die Hanns-Seidel-Stiftung in München. Die Denkfabrik ist der Christlich-Sozialen Union (CSU), einer Schwesterpartei der Christlich-Demokratischen Union (CDU) von Bundeskanzlerin Angela Merkel, in Bayern angeschlossen.

Die deutschen Behörden behaupten, er sei 2010 während eines Vortrags in Shanghai vom chinesischen Geheimdienst rekrutiert worden. Regelmäßig befragte er seine Vorgesetzten und bekam Geld. Auch seine Reisekosten nach China wurden bis November 2019 übernommen.

Die ARD berichtet, Klaus L. sei ein Doppelagent gewesen, da er auch für den deutschen Nachrichtendienst (BND) gearbeitet habe.

Der Haftbefehl sei am 21. Juni erlassen und am Montag festgenommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft in einer Mitteilung mit. Er wird im Laufe des Tages vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts München erscheinen.

Der Haftbefehl wird vor Gericht eröffnet und über die Untersuchungshaft entschieden.

Die Staatsanwaltschaft wirft seinen zahlreichen hochrangigen Kontakten in der deutschen Politik vor, die Sammlung von Informationen zu erleichtern, die für den chinesischen Geheimdienst von Interesse wären.

da kommt noch mehr…

ar/rt (AFP, Reuters)

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Emilie Geissler

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