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Der Webcam-Markt wird in sieben Jahren voraussichtlich 18 Mrd. US-Dollar erreichen

Die von Grand View Research, Inc. veröffentlichen neuen Daten zeigen, dass der Webcam-Markt boomt. Es wird erwartet, dass sein Wert bis 2028 auf 18 Milliarden US-Dollar ansteigen wird, dank der zunehmenden Verwendung von Webcams für virtuelle Meetings und steigender Investitionen in die Sicherheitsüberwachung.

Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) für den Webcam-Markt in den nächsten sieben Jahren voraussichtlich 15 % betragen wird, wobei der Sektor der kabellosen Webcams voraussichtlich am schnellsten wachsen wird. Das liegt vor allem daran, dass kabellose Webcams im Vergleich zu USB-Webcams als deutlich komfortabler betrachtet werden.

USA und Kanada haben mit einem Anteil von 35 % am Gesamtmarkt in der Vergangenheit den größten Marktanteil gehabt. Nach Ansicht von Experten wird sich dies in den nächsten Jahren auch kaum ändern.

Warum wächst der Markt so schnell?

Die Technologie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, was sich unmittelbar auf den Webcam-Markt ausgewirkt hat. Die zunehmende Beliebtheit von Videokonferenzen hat dazu geführt, dass Technologieunternehmen in bessere Aufnahmegeräte mit schnelleren Bildwechselfrequenzen, Autofokusfunktion, besserer Bildauflösung und Lichtkorrektur investieren. Auch im Home-Security-Bereich haben sich solche Funktionen als vorteilhaft erwiesen, da Webcams hier oft als Teil von Heimüberwachungssystemen eingesetzt werden.

Homeoffice

Die Corona-Pandemie hat zu einem enormen Anstieg der Fernarbeit geführt. Webcams spielen bei diesem Trend eine wesentliche Rolle, da Unternehmen und Arbeitnehmer sie häufig zur Kommunikation mit Kollegen und Kunden nutzen. Führende Anbieter der Webcam Technologie wie Logitech haben im Jahr 2020 dank der Zunahme der Telearbeit Rekordumsätze erzielt.

Webcams im Bildungswesen

Nicht nur das Homeoffice hat zu einem enormen Anstieg der Webcam-Verkäufe geführt, auch in anderen Sektoren ist die Fernverbindung dank der Covid-19-Pandemie stark angestiegen. Seit Beginn der Pandemie waren viele Schulen gezwungen, für längere Zeit zu schließen. Die Webcam-Technologie hat die Kommunikation zwischen Kindern und Lehrern dabei erheblich erleichtert. So konnte der Unterricht auf virtueller Basis fortgesetzt werden, sei es im Einzelunterricht oder in der Gruppe. In Verbindung mit Webkonferenz-Tools wie Zoom und Microsoft Teams sind Webcams zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel im bundesweiten Bildungswesen geworden.

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Der Gesundheitssektor

Auch im Gesundheitsbereich werden Webcams immer häufiger eingesetzt. Die Pandemie hat das Gesicht des Gesundheitswesens verändert, da viele Kliniken gezwungen sind, auf eine Ferndiagnostik umzustellen, um die Übertragung des Virus zwischen Patienten und medizinischem Personal zu verhindern. Für Patienten ist es daher zur Normalität geworden, virtuell mit dem Arzt in Kontakt zu treten, sei es für Routinetermine oder dringende Konsultationen. In vielen Gebieten sind persönliche Arzttermine inzwischen eine Seltenheit. Dieser Trend dürfte sich in absehbarer Zukunft fortsetzen, zumindest solange, bis die Virusübertragungsraten deutlich gesunken sind.

Mindestens eine Plattform für Ferndiagnostik hat bereits aktiv mit führenden Webcam-Anbietern zusammengearbeitet, um Webcams zu entwickeln, die Patienten und Ärzten eine höhere Spezifikation bieten. Die Ferndiagnostik hat sich als wichtig für Gemeinden in abgelegenen Gebieten erwiesen, die keinen Zugang zu persönlichen Gesundheitsdiensten haben.

Da die Pandemie keine Anzeichen für ein Abklingen zeigt, wird die Webcam-Technologie wahrscheinlich noch viele Jahre lang in der Wirtschaft, im Bildungswesen und im Gesundheitswesen eine führende Rolle spielen.

Verena Holland

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