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Bundeskanzlerin ärgert sich über Lebenshaltungskostenversprechen | Nachrichten | DW

Bundeskanzler Olaf Scholz kämpfte um Gehör, als er bei einer Bürgerkundgebung in der ostdeutschen Stadt Neuruppin mit lautstarken Protesten konfrontiert wurde.

Sowohl die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) als auch die sozialistische Linkspartei hatten auf Demonstrationen gegen die steigenden Lebenshaltungskosten bei steigender Inflation gedrängt.

Was ist bei der Veranstaltung passiert?

Scholz sprach in einem umzäunten Bereich auf einem Stadtplatz mit einem Abgeordneten seiner eigenen Sozialdemokraten. Die Gäste, von denen einige eingeladen wurden, dem Kanzler Fragen zu stellen, wurden vor dem Einlass überprüft. Unter ihnen waren Vertreter der örtlichen Versorgungsunternehmen, des Roten Kreuzes, einer Wohnungsbaugesellschaft und eines Museums.

Etwa 300 Menschen hatten sich nach Aufrufen der Oppositionsparteien AfD und Linkspartei – beide genießen in Ostdeutschland ihre höchste Unterstützung – vor dem Zaun versammelt, um zu demonstrieren.

Einige schwenkten Plakate, die den Kanzler unter Buhrufen und Gesängen von „Volksverräter“, „Lügner“ und „Verirrer“ zum Rücktritt aufforderten.

Nach Angaben des Lokals Märkische Oderzeitung Zeitung wurde der Publikumsapplaus für die Kanzlerin von Jubel übertönt.

Was hat Scholz gesagt?

Der Bundeskanzler bekräftigte, dass er in den kommenden Tagen ein weiteres Paket vorstellen werde, um den Menschen bei der Bewältigung hoher Energiekosten und steigender Inflation zu helfen.

Scholz sprach über ein Lautsprechersystem, während er sich bemühte, seine Stimme vor dem Hintergrund der Geräusche von außerhalb der Absperrungen hörbar zu machen.

„Es muss noch mehr getan werden“, sagte Scholz und verteidigte eine neue Gassteuer, die die Verbraucher ab Oktober treffen wird.

Die Koalition habe bisher etwa 30 Milliarden Euro an Finanzhilfen für die Bürger beschlossen, sagte er, räumte jedoch ein, dass noch nicht alles angekommen sei.

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Scholz beantwortete auch die Frage eines Kindes, ob die durch die Spannungen mit Russland nach dem Einmarsch in der Ukraine verursachte Gasknappheit den Schulbetrieb im Winter beeinträchtigen könnte.

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das hinbekommen“, sagte Scholz.

Bearbeitet von: Kieran Burke

Emilie Geissler

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