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Befliegung zur Erkundung des geothermischen Potenzials von Niedersachsen, Deutschland

Projekt THERMO (Quelle: ZeroGeo Energy)

Das Projekt THERMO, eine Zusammenarbeit zwischen ZeroGeo Energy und der OMV-Gruppe, wird das Potenzial Niedersachsens für geothermische Energie und Wärmeerzeugung untersuchen.

Das internationale Öl-, Gas- und Chemieunternehmen OMV-Konzern und Zero Geo Energy GmbH führen ein geothermisches Erkundungsprojekt namens Projekt THERMO im Bundesland Niedersachsen in Deutschland. Das Projekt zielt darauf ab, Erdwärme mit einem potenziellen Nebenprodukt der Wärmeerzeugung zu erzeugen, um die niedersächsische Wirtschaft mit immergrünem Strom zu versorgen.

Die Befragung findet für zwei Wochen im November 2022 statt und a Live-Tracker-Seite Tägliche Updates zum Flugprogramm werden auf der Projektwebsite bereitgestellt.

Wir hatten zuvor über die Bemühungen des in Wien, Österreich, ansässigen OMV-Konzerns berichtet, von der Öl- und Gasförderung auf geothermische Energie sowie Anlagen zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung umzustellen.

Es ist seit langem bekannt, dass die niedersächsischen Sedimentbecken überdurchschnittlich hohe geothermische Gradienten aufweisen und ideale Voraussetzungen bieten, um mit modernsten geothermischen Technologien, insbesondere Kreislaufsystemen, geothermische Energie und Strom zu erzeugen. Das Untersuchungsgebiet eignet sich besonders gut für Geothermie, da die Wärme näher an der Erdoberfläche liegt als in vielen Teilen Deutschlands.

Karte des Befliegungsgebiets des Projekt THERMO (Quelle: Projekt THERMO)

Um die bestmöglichen Gebiete für Geothermie zu ermitteln, wird eine geophysikalische Untersuchung durchgeführt. Die Art der Untersuchung, die für das Projekt THERMO durchgeführt wird, nennt sich Air – Full Tensor Gravity (AIR-FTG) and Magnetic Examination. Dabei fliegt ein Kleinflugzeug über eine Fläche von 5000 Quadratkilometern nördlich und nordöstlich von Hannover. Es wird von Bell Geospace Limited bereitgestellt, einem erfahrenen Unternehmen, das diese fortschrittlichen geophysikalischen Untersuchungen seit 1994 mit einer tadellosen Sicherheitsbilanz durchführt.

Siehe auch  Ultraleichte Felder aus dem Weltraum

Die empfohlene Flughöhe beträgt 80 – 300 m über dem Boden für optimalen Signalempfang und sicheres Fliegen über bebauten Gebieten. Das Flugzeug macht keine Fotos oder Videos – stattdessen werden hochauflösende Gravitations- und Magnetmessungen durchgeführt, um eine geologische Karte des Gebiets zu erstellen.

Sobald die Daten aus den Luftaufnahmen verarbeitet und analysiert sind, wird das Team über die nächste Phase des Projekts Thermo entscheiden. Dies kann eine seismische 3D-Untersuchung und/oder Testbohrungen umfassen. Alle nachfolgenden Explorationsphasen werden in Übereinstimmung mit allen relevanten Genehmigungen und Vorschriften durchgeführt und das Unternehmen wird regelmäßig über seine Pläne und Absichten informieren.

Projekt THERMO spendet die Kosten ihrer CO2-Emissionen (aus Transport und Forschung, berechnet auf Basis des EU-CO2-Preises) an ein lokales Biodiversitätsprojekt des NABU Niedersachsen.

Quelle: Projekt Thermo und OMV-Konzern

Emilie Geissler

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