Technologie

Arcadis Ost 1 erhält finanzielle Unterstützung

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und neun weitere Institutionen stellen insgesamt 570 Millionen Euro für den Bau bereit Arcadis Ost 1 Windpark mit EIB-Finanzierung in Höhe von 150 Mio. EUR. Hinzu kommen KBC, Belfius, Helaba, KfW, IPEX-Bank, Rabobank, Société Général, ING und EKF.

Das EIB-Darlehen wird von einer Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) profitieren, dem Hauptpfeiler der Investitionsoffensive für Europa.

Der belgische Windparkentwickler Parkwind wird mit neuen schwimmenden Plattformen die Windmühlen in der Ostsee nordöstlich der Insel Rügen bauen. Es wird erwartet, dass die neue Technologie auf schwierigem Meeresboden effizienter ist als die normalerweise verwendeten Hubschiffe.


Bisher hat Parkwind Windparkprojekte ausschließlich in Belgien durchgeführt, wobei dieser deutsche Windpark das erste internationale Projekt des Unternehmens ist. Nach dem Gewinn des Wettbewerbs für dieses Projekt im Jahr 2018 hat Parkwind im März 2021 die Genehmigung der Regierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern erhalten.



„Die EIB ist stolz darauf, mit dem EFSI als Ankerinvestor für dieses innovative Projekt zusammengearbeitet zu haben.“
sagte EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle, der für Umwelt, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft zuständig ist und die Aktivitäten der EIB in Deutschland überwacht. “Offshore-Windparks sind ein Eckpfeiler des EU Green Deal, um das Ziel einer emissionsfreien Wirtschaft in Europa zu erreichen.”

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni sagte: „Um unser Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, müssen wir den Einsatz erneuerbarer Energien massiv ausbauen. Dieser neue Offshore-Windpark, unterstützt durch die Investitionsoffensive für Europa und die Europäische Investitionsbank, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Mit seinen innovativen, effizienteren Technologien wird es dazu beitragen, 290.000 Haushalte mit ausreichend sauberer Energie zu versorgen und damit die grüne Wende in Deutschland deutlich voranzutreiben.“

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Eric Antoons, Co-CEO von Parkwind, kommentierte: „Die Zugehörigkeit zu einer so starken Gruppe von Kreditgebern gibt uns weiteres Vertrauen in die Verfolgung unserer Mission und Ambition, international zu wachsen. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, das Projekt umzusetzen und zum Übergang Deutschlands zu erneuerbaren Energiequellen beizutragen.“

Der Energieminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern Christian Pegel sagte: „Seit der Genehmigung des ersten Offshore-Windparks in der deutschen Ostsee im Jahr 2011 hat Offshore-Wind nicht nur zur Energiewende, sondern auch zu einer enormen wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Region beigetragen. Mit Arcadis Ost 1, dem mittlerweile vierten Offshore-Windpark vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns, setzen wir diese Erfolgsgeschichte fort. Künftig wollen wir mit Offshore-Wind klimaneutralen Wasserstoff erzeugen und unsere Region für neue Standorte noch attraktiver machen.“


Das

Arcadis Ost 1 Der Windpark hat eine Leistung von rund 257 MW und liegt in der Ostsee, 19 km nordöstlich der Insel Rügen, in der 12-Meilen-Zone des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Parkwind hat sich 2018 bei der Offshore-Windauktion in Deutschland Netzkapazitäten für das Projekt gesichert. Die Offshore-Installationsarbeiten sollen 2022 beginnen. Es soll 2023 in Betrieb gehen und genügend Ökostrom für den jährlichen Stromverbrauch von mehr als 290.000 Haushalten erzeugen.

Weitere Informationen zu Offshore-Windparks weltweit finden Sie unter Klicke hier.

Verena Holland

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