Technologie

Alibaba und Tencent: Geldstrafen und 240-Millionen-Dollar-Emission

Chinas große Technologiegiganten sind verärgert – zumindest ein wenig. Die chinesische Führung hat sowohl Alibaba als auch eine Tencent-Holding wegen Verstößen gegen das Kartellrecht mit einer Geldstrafe belegt. Aber das ist noch nicht alles: Tencent ist derzeit mit mehreren Konflikten konfrontiert. Diese resultieren hauptsächlich aus Verbindungen zu anderen Unternehmen.

Nach Angaben der chinesischen Marktüberwachungsbehörde wird Alibaba mit einer Geldstrafe belegt, wenn sie nicht rechtzeitig einen Deal bei Intime Retail registriert. Im Jahr 2017 erhöhte Alibaba seinen Anteil an der Kaufhauskette auf mehr als drei Viertel, ohne zuvor den Marktbeobachter zu informieren. Tencent’s Interesse an chinesischer Literatur wird aus einem ähnlichen Grund bestraft. Die Summe ist jedoch sehr überschaubar. Es sind jeweils etwa 500.000 Yuan, was etwa 76.400 US-Dollar entspricht. In Zukunft könnten die Geldbußen deutlich höher sein. In extremen Fällen kann die Marktüberwachung sogar zu einer späteren Trennung von Unternehmen führen.

Darüber hinaus untersuchen die Kartellwächter derzeit eine mögliche Fusion der Spiel-Streaming-Plattformen Huya und Douyu. Durch eine Fusion entsteht die größte Plattform ihrer Art in China. Tencent hat die Mehrheit in Huya.

Muss Tencents WeBank bezahlen?

Darüber hinaus sorgte der Fall der finanziellen Schwierigkeiten der Wohnungsmietplattform Thank You Apartment in China für Aufsehen. Vielen Dank, dass Sie bis November mit Tencent’s WeBank zusammengearbeitet haben. Tencent verfügt derzeit über umgerechnete Darlehen in Höhe von 240 Mio. USD. Mehr als 160.000 Kunden sind betroffen. Das Geld hätte von Dank kommen sollen. Das Nachrichtenportal Caixin Global berichtet Letzte Woche könnte die WeBank schließlich auch von Schadensfällen betroffen sein, da das Risikomanagement in ihrer Partnerschaft mit Danke möglicherweise gescheitert ist.

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Die Geldbußen sind Teil der angekündigten strengeren Regulierung von Internetunternehmen in China. Im Zweifelsfall haben Alibaba und Co ihre Geschäfte bisher nicht registriert, da sie auf den Kaimaninseln mit einer sogenannten VIE-Struktur (Variable Interest Entity) operieren. Eine Grauzone. Die Marktwächter machen jetzt deutlich: In Zukunft müssen alle Unternehmen in China ihre Akquisitionen vom Staat genehmigen lassen. Infolgedessen können sich Alibaba und Tencent nicht mehr so ​​einfach wie bisher durch Akquisitionen stärken. Wie dies im Detail funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Beide Aktien sind am heutigen Handelstag schwach, bleiben aber aufgrund ihrer Marktführerschaft klare Empfehlungen für Anleger, die in China investieren möchten.

Der Autor hat direkte Positionen in den folgenden in der Veröffentlichung genannten Finanzinstrumenten oder verwandten Derivaten, die von der aus der Veröffentlichung resultierenden Preisentwicklung profitieren: Alibaba.

Verena Holland

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