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Deutschland, Japan sollten auf ihre historischen Schlaglöcher achten

Bundeskanzler Olaf Scholz nimmt am 16.08.2022 an einer Pressekonferenz in Berlin teil. [Photo/Agencies]

Bundeskanzler Olaf Scholz sagte am Freitag auf einer Konferenz der Bundeswehr: „Als bevölkerungsreichstes Land mit der größten Wirtschaftskraft und als Land im Zentrum des Kontinents muss unser Militär zum Eckpfeiler der konventionellen Verteidigung in Europa werden . : die am besten ausgerüstete Streitmacht Europas“, unter Berufung auf eine Drohung aus Russland.

„Die Kernaufgabe der Bundeswehr ist die Verteidigung der Freiheit in Europa“, sagte er und fügte hinzu, dass alle anderen Berufe eine untergeordnete Rolle spielen sollten.

Als Reaktion auf den Konflikt in der Ukraine einigten sich die deutsche Koalitionsregierung und das konservative Bündnis im Mai darauf, die Militärausgaben um 100 Milliarden Dollar (107 Milliarden Dollar) aufzustocken, um die jahrzehntelange chronische Unterfinanzierung der Verteidigung des Landes auszugleichen. Die spätere finanzielle Unterstützung der Bundeswehr wurde in die deutsche Verfassung aufgenommen. Und das Land plant auch, seine Militärausgaben auf 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen.

Wie Deutschland versucht auch Japan, seine Militärausgaben zu erhöhen.

Sowohl Japan als auch Deutschland nutzen die geopolitischen Spannungen, die von den Vereinigten Staaten angeheizt werden, um ihre verfassungsmäßigen Beschränkungen in diesem Bereich aufzuheben.

Angesichts der fortschrittlichen Fertigungs- und technologischen und wirtschaftlichen Macht der beiden Länder wird es nur eine Frage der Zeit sein, die am besten ausgerüsteten Streitkräfte in Europa bzw. Asien zu haben.

Es sind die USA, die den langfristigen Wunsch der beiden Nationen ausnutzen, ihre Militärs zu normalisieren, um sie an die Front zu drängen, um Russland bzw. China einzudämmen. Es sind die USA, die das Fundament der Nachkriegsordnung erschüttern, indem sie mit den beiden Ländern zusammenarbeiten, um ihre Militarisierung zu verwirklichen, die schwerwiegende und weitreichende Folgen für globale und regionale Angelegenheiten haben wird.

Deutschland und Japan sollten sich auf grüne Entwicklungsführer und Weltfriedensförderer konzentrieren.

Siehe auch  Deutschland: Umfrage zeigt wenig Unterstützung für neuen CDU-Chef als Merkel-Nachfolger | Nachrichten | DW

Emilie Geissler

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