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Paderborner-Blatt / Regionales / Gesundheitstourismus als große Chance

Gesundheitstourismus als große Chance

Gesundheitstourismus als große ChanceBad Lippspringe (Kreis Paderborn) - Mit sechs Fachkliniken und einem Akut-Krankenhaus macht der Stadt Bad Lippspringe in Sachen Gesundheitskompetenz schon jetzt kaum einer etwas vor.

Doch die Kommune will mehr: in den kommenden Jahren will sich Bad Lippspringe im Gesundheitstourismus noch stärker profilieren als bisher. Deshalb beteiligt sich die Badestadt seit kurzem an dem neuen, landesweiten Projekt „Präventionswerkstatt NRW“.

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Und das mit gleich vier hochkarätigen Partnern, denn auch das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG), das Best Western Premier Park Hotel und das Hotel Scherf sowie die Bad Lippspringe Marketing GmbH sind mit von der Partie. Gemeinsam unterstützen sie das Projekt finanziell, um Bad Lippspringe und die gesamte Region langfristig als führenden Gesundheitsstandort in Nordrhein-Westfalen zu etablieren.

Die „Präventionswerkstatt NRW“ ist ein Projekt des Landestourismusverbandes „Tourismus NRW e.V.“. Zusammen mit der Gesundheitsagentur NRW, dem Sauerland und der OWL Marketing GmbH will der Verband in den kommenden drei Jahren gesundheitstouristische Angebote für die Zukunft entwickeln – also quasi gesundheitliche Prävention als buchbare Produkte, zum Beispiel in Form von Gesundheits- und Wellnessurlauben. Diese werden dann professionell vermarktet, um die Leistungsträger – sprich die Krankenkassen – zu überzeugen. Und auf diese Weise sollen die Region Teutoburger Wald im Speziellen und das Land NRW im Allgemeinen nachhaltig die Gesundheitstourismusbranche für sich erobern.

„Für Bad Lippspringe ist das eine große Chance, die wir unbedingt nutzen müssen“, so Bürgermeister Andreas Bee, „denn die Präventionswerkstatt will vor allem mit Orten mit Gesundheitsangeboten, sowie mit Hotels, Kliniken und Ärzten zusammenarbeiten. Das alles hat unsere Badestadt in Hülle und Fülle. Deshalb glaube ich, dass wir uns mithilfe dieses Projektes weit über die Grenzen Ostwestfalen-Lippes hinaus einen guten Namen als Gesundheitsstandort machen können.“ So könnten dann auch die Belegungszahlen der MZG-Kliniken gesteigert werden, die in der Vergangenheit nicht immer zufriedenstellend waren; von den zusätzlichen Wellness-Touristen mal ganz abgesehen.

Um die neuen, gesundheitstouristischen Angebote zu entwickeln, wollen die Teilnehmer der Präventionswerkstatt neue Produktideen und -innovationen entwickeln, die nach einer anschließenden Analyse und Professionalisierung auf dem Gesundheitsmarkt platziert werden sollen. Läuft alles nach Plan, dann besteht für NRW – und damit auch für Bad Lippspringe – die reale Chance, der gesundheitstouristische Marktführer in Deutschland zu werden, da sich diesem Thema bisher noch kein anderes Bundesland so ausführlich gewidmet hat.

Bild oben links:

Wollen Bad Lippspringe im Gesundheitstourismus weiter nach vorne bringen: (von links) Bürgermeister Andreas Bee sowie Achim Schäfer, Geschäftsführer des MZG, Konrad Scherf vom gleichnamigen Hotel in der Bad Lippspringer Fußgängerzone, Torsten Kiene vom Best Western Premier Park Hotel und Karin Falke, Geschäftsführerin der Bad Lippspringe Marketing GmbH.

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