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Madonna setzt sich für Homosexuelle ein

Madonna setzt sich für Schwule einSt. Petersburg - US-Popikone Madonna hat sich bei ihrem mit Spannung erwarteten Konzert in St. Petersburg nachdrücklich für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt.

"Zeigt Eure Liebe und Unterstützung für die homosexuelle Gemeinschaft", rief sie ihren Fans in der russischen Metropole zu. Auf ihren Rücken hatte sie sich zudem "No Fear!" (Keine Angst) geschrieben. In St. Petersburg waren die Behörden zuletzt massiv gegen Lesben und Schwule vorgegangen.

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Der Einsatz der Sängerin für Homosexuelle wurde von den rund 10.000 Konzertbesuchern begeistert gefeiert. Sie streckten ihrem Idol demonstrativ immer wieder ihre Arme entgegen, so dass ein Meer von rosa Armbändern zur Unterstützung von Schwulen und Lesben zu sehen war. Diese hatte Madonna vor dem Konzert verteilen lassen. In St. Petersburg war im März ein Gesetz in Kraft getreten, das Kundgebungen Homosexueller vor den Augen Minderjähriger verbietet und Homosexualität mit Pädophilie gleichsetzt. Außerdem wurde unlängst "homosexuelle Propaganda" verboten.

Der Auftritt Madonnas war mit Spannung erwartet worden, nachdem diese sich am Dienstag bei einem Konzert in Moskau für die Punkband Pussy Riot und auch dort schon für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt hatte. Vize-Regierungschef Dmitri Rogosin beleidigte die Popdiva daraufhin auf Twitter als "frühere b...", wobei dies im Russischen als Abkürzung für "Hure" steht. Der Kommunalpolitiker Witali Milonow drohte seinerseits Madonna im Vorfeld des Auftritts in St. Petersburg mit "Ermittlungen", wenn sie das Gesetz gegen die Verbreitung "homosexueller Propaganda" verletze.

©AFP 2012
Foto: Olga Maltseva

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