Gewinn-Einbruch bei Commerzbank
Frankfurt/Main - Die Commerzbank hat im ersten Halbjahr deutlich weniger Geld verdient als noch ein Jahr zuvor.
Von Januar bis Juni verdiente das Geldinstitut nach eigenen Angaben unter dem Strich 644 Millionen Euro. Das ist ein Minus von über 36 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2011. Die Erträge sanken in dieser Zeit um 14 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.
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Die Commerzbank fuhr auch in diesem Jahr weiter ihre riskanten Geschäfte zurück - allein im zweiten Quartal um 13 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorquartal. Zugleich legte sie im ersten Halbjahr 616 Millionen Euro zur Risikovorsorge zurück.
Gut lief für die Commerzbank in den ersten sechs Monaten dieses Jahres das Geschäft mit mittelständischen Kunden, auch in Mittel- und Osteuropa. Schlechter hingegen entwickelten sich das Geschäft mit Privatkunden und das Investmentbanking, die beide durch die Finanzkrise geschwächt worden seien.
Für die "anhaltend schwierigen Marktbedingungen" sei das Unternehmen allerdings "gut gewappnet", erklärte die Commerzbank. Da allerdings nicht mit einer "Stabilisierung des Marktumfeldes" zu rechnen sei, werde die Bank im zweiten Halbjahr voraussichtlich weniger verdienen als in den ersten sechs Monaten des Jahres.
©AFP 2012
Foto: Jens Kalaene
















