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USA würden israelischen Angriff auf den Iran dulden

Mitt Romney an der KlagemauerJerusalem - Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat Israel im Konflikt mit dem Iran den Rücken gestärkt. Bei seinem Besuch in Jerusalem sagte Romney, er habe Verständnis für die Sorge des Landes über eine atomare Bewaffnung des Iran.

Der "New York Times" zufolge wollte der konservative Politiker in einer späteren Erklärung Israel seine Unterstützung für einen Präventivschlag gegen iranische Atomanlagen zusichern.

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"Auch wir halten es für nicht hinnehmbar, sollte der Iran zu einer Atomwaffennation werden", sagte Romney vor einem Treffen mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres. Mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach der designierte Herausforderer von Präsident Barack Obama zuvor darüber, "welche weiteren Schritte wir unternehmen können, um den Iran von seinem nuklearen Wahnsinn abzuhalten", wie der israelische Rundfunk berichtete. Netanjahu antwortete demnach, der Iran werde sich nur durch "glaubwürdige militärische Abschreckung" in Verbindung mit Sanktionen bewegen.

Nach Informationen der "New York Times" wurde damit gerechnet, dass Romney noch am Sonntag in einer außenpolitischen Erklärung ein Recht Israels auf einen Präventivschlag gegen den Iran unterstützen werde. "Sollte Israel im Alleingang Maßnahmen ergreifen müssen, um den Iran an der Entwicklung von nuklearen Fähigkeiten zu hindern", dann werde Romney diese Entscheidung respektieren, sagte dessen außenpolitischer Berater Dan Senor.

Washington und seine westlichen Verbündeten sind davon überzeugt, dass Teheran entgegen allen Versicherungen heimlich an der Herstellung von Atomwaffen arbeitet. Romney, der zur Schärfung seines außenpolitischen Profils derzeit eine Auslandsreise absolviert, hatte Obama wiederholt vorgeworfen, nicht entschlossen genug gegen den Iran vorzugehen.

Die israelische Zeitung "Haaretz" berichtet, Washington arbeite bereits an Plänen für einen Militärschlag. Obamas Sicherheitsberater Tom Donilon habe Netanjahu vor zwei Wochen bei einem dreistündigen Abendessen in Washington darüber informiert, dass sich die USA "ernsthaft" auf ein Scheitern der Verhandlungen mit Teheran vorbereiteten und für diesen Fall "eine militärische Option notwendig" sei. Der Bericht wurde von einem israelischen Regierungssprecher dementiert: "Nichts an dem Artikel stimmt", sagte er AFP.

Am Freitag, einen Tag vor Romneys Ankunft in Israel, hatte Obama ein neues Gesetz zur Verstärkung der Zusammenarbeit mit Israel in Fragen der Sicherheit unterzeichnet. Die USA wollen demnach unter anderem Israels Abwehrsystem "Eiserne Kuppel" allein in diesem Jahr mit 70 Millionen Dollar unterstützen.

©AFP 2012
Foto: Menahem Kahana

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